
Unterkunft für Obdachlose: „Die Zelte müssen so schnell wie möglich abgebaut werden“
Unterkunft für Obdachlose : „Die Zelte müssen so schnell wie möglich abgebaut werden“ Von Monika Ganster , Mechthild Harting 07.07.2026, 16:09Lesezeit: 3 Min. Schutzzone: Die provisorische Zeltstadt für Obdachlose in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unterkunft für Obdachlose : „Die Zelte müssen so schnell wie möglich abgebaut werden“ Von Monika Ganster , Mechthild Harting 07. 2026, 16:09Lesezeit: 3 Min. Schutzzone: Die provisorische Zeltstadt für Obdachlose in den Wallanlagen ist mittlerweile von einem Sichtschutz umgeben.
Michael HinzDas Zeltlager für Obdachlose in Frankfurt ist ein Provisorium. Doch die Suche nach Alternativen gestaltet sich schwierig. Die Stadt muss auch den Schutz der historischen Grünanlage berücksichtigen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In den Wallanlagen, auf der Rückseite des Hilton-Hotels, grenzt seit einer Woche ein zwei Meter hoher Sichtschutz ein fußballfeldgroßes Areal in der historischen Grünanlage ein. Was dahinter liegt, ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Dort stehen sechs große Zelte mit je 18 dicht zusammengerückten Feldbetten und Dixi-Klos.
Tagsüber sind sie leer, nachts dienen sie als Notquartier für Obdachlose, damit sie nicht in Hauseingängen, Einkaufspassagen oder U-Bahn-Stationen im Stadtgebiet übernachten. Es sind etwa 100 Menschen, die bis vor zehn Tagen noch in der B-Ebene der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor schlafen durften, bis die Frankfurter Verkehrsgesellschaft wegen eines neuen Brandschutzgutachtens von einem Tag auf den anderen die Duldung entzog und die Ebene räumen ließ. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen „Die Zelte waren die einzige Möglichkeit, den Menschen schnell Schutz zu bieten. Es ist völlig unstrittig, dass sie so schnell wie möglich wieder abgebaut werden müssen“, sagt die Sozialdezernentin Elke Voitl (Die Grünen). Wie lange das Notlager dort steht, ist abhängig davon, ob für die Menschen kurzfristig eine andere Unterbringung organisiert werden kann.
Was Experten sagen
Ideal wäre eine dauerhafte Lösung, eine feste Notübernachtung, so ein Sprecher des Dezernats: „In der vergangenen Woche haben wir 50 Objekte geprüft, ob dort eine vorübergehende oder dauerhafte Unterbringung möglich wäre. Wir haben nur Absagen erhalten. “Wert der Flächen als Orte der Erholung stehe unter DruckDie Anfragen hätten privaten und städtischen Immobilien gegolten.
Da das Dezernat über keine eigenen Liegenschaften verfüge, sei man auf die Unterstützung anderer Dezernate angewiesen. „Ich fordere jetzt eine gute Zusammenarbeit im Magistrat, damit wir schnell eine Alternative finden und diese Fläche in der Bockenheimer Anlage wieder verlassen können“, sagt Voitl. Auch Voitls Magistratskollegin Tina Zapf-Rodríguez verweist darauf, dass die jetzt in Anspruch genommene Grünanlage nicht für die Anforderungen gedacht sei, „die mit einem längerfristigen Aufenthalt oder dem Aufbau von Strukturen verbunden sind“.
Darin sei sie sich mit Voitl einig, sagt die Grünen-Politikerin. Immer wenn Grünflächen für andere Nutzungen in Anspruch genommen würden, gerieten diese an ihre Grenzen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





