
Urteil in Dresden: Bewährungsstrafe für Zschäpes Freundin Susann E.
Eilmeldung Bewährungsstrafe für Zschäpes Freundin Susann E. Von Markus Wehner 17.07.2026, 10:13Lesezeit: 2 Min. Susann E. vor Prozessbeginn am 4. Dezember 2025 in Dresden.dpaDas Oberlandesgericht Dresden verurteilt die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Eilmeldung Bewährungsstrafe für Zschäpes Freundin Susann E. Von Markus Wehner 17. 2026, 10:13Lesezeit: 2 Min.
vor Prozessbeginn am 4. Dezember 2025 in Dresden. dpaDas Oberlandesgericht Dresden verurteilt die NSU-Helferin zu einer Bewährungsstrafe.
Die Einzelheiten
Ihr war vorgeworfen worden, den Terroristen ein Leben im Untergrund ermöglicht zu haben. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Susann E. muss nicht ins Gefängnis.
Zwei Jahre auf Bewährung lautet das Urteil gegen die Unterstützerin der rechtsextremistischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Das Oberlandesgericht Dresden (OLG) sprach sie der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und in einem Fall der Beihilfe zu einer schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig, setzte die Strafe jedoch zur Bewährung aus. Die Anklage hatte argumentiert, dass die heute 45 Jahre alte Susann E.
den NSU über Jahre logistisch unterstützt habe. Als seinerzeit engste Vertraute der NSU-Terroristin Beate Zschäpe habe sie damit dem NSU das Leben im Untergrund unter falscher Identität erheblich erleichtert. So habe sie nicht nur von den zahlreichen Raubüberfällen des NSU gewusst, sondern auch von den zehn rassistisch motivierten Morden.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Terroristen des NSU hatte in den Jahren zwischen 2000 und 2007 acht türkische und einen griechischen Gewerbetreibenden aus rassistischen Motiven ermordet sowie eine Polizistin, an deren Dienstwaffe sie gelangen wollten. Zudem verübten sie zwei Bombenanschläge in Köln, bei denen zahlreiche Menschen verletzt wurden, und fünfzehn Banküberfälle.
Die Täter Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt töteten sich 2011 nach einem missglückten Banküberfall in Eisenach, um der Verhaftung durch die Polizei zu entgehen. Beate Zschäpe, überlebendes drittes Mitglied des NSU, wurde im Juli 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt. Während ihres Lebens im Untergrund war die verurteilte Susann E.
die einzige Vertraute von Zschäpe, die auch in der konspirativen Wohnung des Trios in Zwickau oft zu Gast war. Sie stellte Zschäpe ihren Personalausweis zur Verfügung, mit dem sie etwa Campingurlaube für das Trio auf der Ostseeinsel Fehmarn buchte. Auch ließ sich Zschäpe mit der Krankenkassenkarte von E.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




