
US-Bundesstaat Tennessee: Vene nicht gefunden – Hinrichtung in letzter Sekunde abgebrochen
US-Bundesstaat Tennessee Vene nicht gefunden – Hinrichtung in letzter Sekunde abgebrochen Per Giftspritze sollte das Todesurteil gegen einen dreifachen Mörder in den USA vollstreckt werden. Doch dann kam ein...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: US-Bundesstaat Tennessee Vene nicht gefunden – Hinrichtung in letzter Sekunde abgebrochen Per Giftspritze sollte das Todesurteil gegen einen dreifachen Mörder in den USA vollstreckt werden. Doch dann kam ein medizinisches Problem dazwischen. Der Mann ist vorerst wieder »von der Trage«.
24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Polizei vor Gefängnis in Nashville Foto: Mark Humphrey / AP Photo In letzter Sekunde ist im US-Bundesstaat Tennessee eine geplante Hinrichtung per Todesspritze gestoppt worden.
Die Einzelheiten
Ein Zugang sei gelegt worden, doch für den gesetzlich vorgeschriebenen zweiten Zugang sei trotz mehrerer Versuche keine Vene gefunden worden, teilte die zuständige Vollzugsbehörde mit. Der Verurteilte sei derzeit wieder »von der Trage«, wurde eine Anwältin beim Sender NBC News zitiert. Der Verurteilte sitzt bereits seit über 30 Jahren im Gefängnis, nachdem er unter anderem wegen dreifachen Mordes verurteilt wurde.
Seine Anwälte versuchten bis zuletzt, mit einer DNA-Analyse seine Unschuld zu beweisen. Melanie Verdecia, die den Verurteilten neben anderen rechtlich vertritt, sagte: »Der Bundesstaat Tennessee foltert derzeit im Namen der Gerechtigkeit einen Mann, der seine Unschuld beteuert. So sollte unser System nicht funktionieren.
« Die Todesstrafe ist in den USA umstritten, bislang haben sie 23 der 50 US-Bundesstaaten abgeschafft. In mehreren anderen Bundesstaaten wird sie de facto nicht mehr vollstreckt. In Tennessee wurde zuletzt über die Tauglichkeit der Giftspritze debattiert.
Was Experten sagen
Sie ist USA-weit die häufigste Hinrichtungsmethode. Der Bundesstaat hatte sämtliche Hinrichtungen für drei Jahre ausgesetzt, nachdem bekanntgeworden war, dass er die tödlichen Injektionen nicht ordnungsgemäß auf Wirksamkeit geprüft hatte. Zahl der Hinrichtungen steigt weltweitDer Gouverneur des Bundesstaates, Bill Lee, zog kurz nach der Nachricht über die abgebrochene Hinrichtung Konsequenzen.
Die Exekution werde für ein Jahr aufgeschoben, teilte sein Büro mit. Ein Gnadenersuchen des Verurteilten hatte Lee wenige Tage zuvor noch abgelehnt. Mehr zum Thema Anwendung der Todesstrafe: Amnesty sieht weltweit massiven Anstieg von Hinrichtungen Die Zahl der weltweit erfassten Hinrichtungen ist der Menschenrechtsorganisation Amnesty zufolge im vergangenen Jahr massiv gestiegen.
Verzeichnet wurden 2025 insgesamt 2707 Hinrichtungen in 17 Ländern – das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 78 Prozent. Amnesty zufolge ist es der höchste dokumentierte Stand seit 1981. Die tatsächliche Zahl der vollstreckten Todesstrafen dürfte noch deutlich höher liegen (mehr zum Thema hier).
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




