
US-Bundesstaaten klagten: Warner-Übernahme durch Paramount vorerst auf Eis
US-Bundesstaaten klagten : Warner-Übernahme durch Paramount vorerst auf Eis 21.07.2026, 04:39Lesezeit: 2 Min. Warner Bros. in Burbank, KalifornienReutersDie Übernahme von Warner Bros. durch Paramount ist ein Mega-Deal,...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. US-Bundesstaaten klagten : Warner-Übernahme durch Paramount vorerst auf Eis 21. 2026, 04:39Lesezeit: 2 Min. in Burbank, KalifornienReutersDie Übernahme von Warner Bros.
durch Paramount ist ein Mega-Deal, der nicht nur Hollywood umkrempeln könnte. US-Bundesstaaten, die ihn kippen wollen, erzielen einen ersten Erfolg vor Gericht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount für zunächst zwei Wochen per Gerichtsbeschluss ausgesetzt.
Die Einzelheiten
In dieser Zeit soll über die von den Bundesstaaten angestrebte längerfristige einstweilige Verfügung gegen den Vollzug des mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Deals verhandelt werden. Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin Araceli Martínez-Olguín in Oakland bei San Francisco konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten.
Dadurch sei es wahrscheinlich, dass die Übernahme als wettbewerbswidrig eingestuft werde. Dies rechtfertige eine zeitweise Aussetzung der Fusion. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Für Paramount könnte eine Verzögerung teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme.
Was Experten sagen
Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten. Blockbuster für die Branche existenzsicherndEin entscheidender Faktor für den letztlichen Erfolg der Bundesstaaten wie unter anderem Kalifornien wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen.
Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um die Existenz zu sichern, argumentieren sie. Entsprechend wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos und am Ende auch die Zuschauer, folgt daraus. Von Paramount heißt es, diese Markt-Segmentierung entspreche nicht der Realität.
Die US-Regierung hatte den Milliardendeal bereits ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




