
USA dürften trans Menschen nicht aus den Streitkräften verbannen
Entscheidung vor Gericht USA dürften trans Menschen nicht aus den Streitkräften verbannen Donald Trump will keine trans Personen in den Reihen des US-Militärs dulden. Doch vor Gericht scheiterte sein Vorstoß nun erneut....
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Entscheidung vor Gericht USA dürften trans Menschen nicht aus den Streitkräften verbannen Donald Trump will keine trans Personen in den Reihen des US-Militärs dulden. Doch vor Gericht scheiterte sein Vorstoß nun erneut. Ausgefochten ist der Fall damit aber noch lange nicht.
14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern US-Minister Pete Hegseth (im Vordergrund) und Präsident Donald Trump (links hinten) im April 2025 Foto: Kevin Mohatt / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten US-Präsident Donald Trump hat bei seinen Bemühungen zum Ausschluss von trans Menschen aus dem Militär eine Teilniederlage kassiert. Die US-Regierung dürfe jene Kläger, die vor Gericht gezogen waren, nicht aus dem aktiven Militärdienst entfernen, hieß es in einer Begründung eines Berufungsgerichtes in Washington. Das Verbot bleibt allerdings zunächst in Kraft, um der Regierung die Möglichkeit zu geben, Rechtsmittel einzulegen.
Es wird erwartet, dass der Fall letztlich vor dem Obersten Gerichtshof der USA landen wird. Aktuell folgte die Mehrheit der Richter des Berufungsgerichtes teils einer Entscheidung einer unteren Instanz: Diese war überzeugt, dass der Ausschluss von trans Menschen gegen das Verfassungsgebot – dass alle Menschen vor dem Gesetz gleichbehandelt werden müssen – verstoße. Die Richtlinie, die nach Verteidigungsminister Pete Hegseth benannt ist, beruhe »zumindest teilweise auf einem unzulässigen staatlichen Interesse, der politisch unpopulären Gruppe der Transgender-Personen zu schaden«, hieß es in der jetzigen Begründung.
Was Experten sagen
Für Hegseth ist die Entscheidung des Gerichts damit ein Rückschlag. Er postete auf der Plattform X: »Wir sehen uns vor dem Supreme Court. « Trans Menschen identifizieren sich nicht mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft trans- und geschlechtsdiverse Identitäten seit 2019 nicht mehr als psychische Erkrankung ein, um ein modernes Verständnis von Geschlechteridentität widerzuspiegeln. Eine frühere Richtlinie des Pentagon untersagte die Diskriminierung aufgrund von Geschlechteridentität. Immer wieder Diskriminierung durch den US-PräsidentenDas US-Verteidigungsministerium hatte 2025 auf Trumps Geheiß angeordnet, dass trans Menschen weitgehend vom Militärdienst ausgeschlossen werden sollen – auch aktive Soldaten.
Trump setzte sich bereits in seiner ersten Amtszeit für den Ausschluss von trans Menschen aus dem Militär ein und hat im Wahlkampf angekündigt, den »Transgender-Irrsinn» stoppen zu wollen. Der Republikaner hat nach seinem Amtsantritt diskriminierende Maßnahmen gegen trans Menschen erlassen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





