
USA und Iran: Republikaner kritisieren Donald Trumps Milliarden-Fonds in Abkommen
Milliarden-Fonds für Teheran Republikaner kritisieren Trumps Iran-Deal – »schlimmster außenpolitischer Fehler seit Jahrzehnten« Donald Trumps vorläufiges Abkommen zur Beendigung des Irankriegs stößt auf scharfe Kritik...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Milliarden-Fonds für Teheran Republikaner kritisieren Trumps Iran-Deal – »schlimmster außenpolitischer Fehler seit Jahrzehnten« Donald Trumps vorläufiges Abkommen zur Beendigung des Irankriegs stößt auf scharfe Kritik in der eigenen Partei. Vor allem die finanziellen Zuwendungen an Teheran stoßen bei mehreren Senatoren auf Unverständnis. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Republikanischer Senator Wicker Foto: Evelyn Hockstein / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen wächst die Kritik an einzelnen Vereinbarungen – auch aus den Reihen der Republikaner von US-Präsident Donald Trump.
Gerügt wird unter anderem ein 300 Milliarden Dollar schwerer Wiederaufbaufonds zugunsten der Islamischen Republik, den die USA zusammen mit regionalen Partnern auf die Beine stellen wollen. Der republikanische Senator Roger Wicker teilte mit, die 300 Milliarden Dollar ließen die Zahlungen im Rahmen des Abkommens von Präsident Obama aus dem Jahr 2015 wie einen »Klacks« erscheinen. Er fürchte, die USA könnten ihre im Irankrieg erzielten Erfolge damit wieder aus der Hand geben.
Wicker gehört als Vorsitzender des für die Streitkräfte zuständigen Ausschusses zu den einflussreichsten Parlamentariern. Für offene Kritik an Präsident Trump oder am Krieg gegen den Iran, den die USA gemeinsam mit Israel begonnen haben, ist er nicht bekannt. Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie teilte mit, 300 Milliarden Dollar seien fünfmal so viel, wie der Kongress jährlich für Straßen und Brücken in den USA ausgebe.
Was Experten sagen
Auch die republikanischen Senatoren Thom Tillis und Ted Cruz äußerten Kritik. Mehr zum Thema Abkommen für ein Kriegsende: Wo sich die USA und Iran einig sind – und wo großer Streit droht Von Fritz Schaap Einigung USA-Iran: Trump wollte Iran brechen – und hat den Nahen Osten verloren Der SPIEGEL-Leitartikel von Dunja Ramadan Verteidigungsministertreffen in Brüssel: Wie Pete Hegseth die Hoffnung auf einen harmonischen Nato-Gipfel zertrümmert Von Matthias Gebauer und Paul-Anton Krüger, Brüssel Ihr Parteifreund im Senat, Bill Cassidy, teilte mit, vor dem Krieg sei die Straße von Hormus offen gewesen und Sanktionen hätten den Iran in die Knie gezwungen. Nun seien 13 US-Amerikaner tot, Sanktionen würden gelockert und Amerikaner hätten Milliarden an den Zapfsäulen bezahlt.
»Das ist der schlimmste außenpolitische Fehler seit Jahrzehnten. « Laut der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran soll der Fonds erst im Rahmen eines finalen Vertrags Gestalt annehmen, der in den kommenden 60 Tagen zwischen Washington und Teheran ausgehandelt werden soll.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





