
USA verhängen Sanktionen gegen Kubas staatlichen Ölkonzern
Wirtschaftlicher Druck USA verhängen Sanktionen gegen Kubas staatlichen Ölkonzern Washington verschärft seinen Kurs gegenüber Kuba. Außenminister Rubio hat Sanktionen gegen den Ölkonzern des Inselstaats bekanntgegeben....
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wirtschaftlicher Druck USA verhängen Sanktionen gegen Kubas staatlichen Ölkonzern Washington verschärft seinen Kurs gegenüber Kuba. Außenminister Rubio hat Sanktionen gegen den Ölkonzern des Inselstaats bekanntgegeben. Die Führung in Havanna setze Energie als Waffe ein, hieß es.
49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wirtschaftskrise auf Kuba: Ein Auto fährt an einem zerfallenen Haus in Havanna vorbei Foto: Pablo Porciuncula / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Donald Trumps US-Regierung erhöht den wirtschaftlichen Druck auf Kuba. Außenminister Marco Rubio hat den staatlichen Erdölkonzern Unión Cuba-Petróleo (Cupet) mit Sanktionen belegt, wie er auf der Plattform X mitteilte. Damit ist es US-Bürgern nicht mehr gestattet, Handel mit dem Konzern zu treiben.
Auch Personen außerhalb der USA müssen laut Mitteilung mit Sanktionen rechnen, wenn sie Geschäfte mit Cupet abschließen. Rubio zufolge setzt die kommunistische Führung in Havanna Energie als Waffe ein, um das Volk kleinzuhalten und sich selbst zu bereichern. Die Regierung unter Präsident Donald Trump werde deshalb weiter gegen Kubas Regierung vorgehen und ihre Fähigkeit untergraben, das eigene Volk zu unterdrücken.
Was Experten sagen
Schon seit Dezember erhält das Land kein Öl mehr aus Venezuela, da Trump eine vollständige Blockade für sanktionierte Öltanker mit Lieferungen aus dem südamerikanischen Bruderstaat anordnete. Kuba mit seinen rund zehn Millionen Einwohnern ist auf Öl zur Stromversorgung angewiesen. Wegen knapper Energie kämpfen die Kubaner regelmäßig mit Stromausfällen.
Auch Sanktionen gegen Kubas PräsidentenVergangenen Freitag dann hatte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel, dessen Familienmitglieder und verschiedene Behörden angekündigt. Trump hatte zudem immer wieder eine mögliche »Übernahme« des wirtschaftlich schwer angeschlagenen Karibikstaats ins Spiel gebracht. Trump bezeichnete Kuba zuletzt als »gescheiterte Nation«.
Im selben Atemzug sprach er davon, dass der Inselstaat aus US-Sicht ein »ordentlich regiertes Land« werden solle – und schwärmte von den schönen Grundstücken vor Ort. Seine Regierung habe »sehr gute Pläne« in der Schublade, so Trump weiter. Mehr zum Thema Versorgungskrise: Die Lage auf Kuba, erklärt an einem Sack Reis Aus Cienfuegos berichtet Jens Brambusch Trumps Kuba-Blockade und die Folgen: Das Paradies, in das niemand mehr reist Aus Cayo Largo berichtet Jens Brambusch Steigender Druck auf Havanna: Visa und Mastercard stoppen Zahlungen auf Kuba Der kubanische Präsident führt seit 2018 die Regierungsgeschäfte in Havanna.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





