
Venezuela: Augenzeuge schildert Zusammenhalt nach der Erdbebenkatastrophe
Brite überlebt Erdbeben in Venezuela »Die Menschen schrien zu Gott« Er sah eingestürzte Hochhäuser, Menschen, die auf den Straßen schlafen mussten: Der Brite Dan Baker wohnt in Caracas und hat die Momente nach der...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Brite überlebt Erdbeben in Venezuela »Die Menschen schrien zu Gott« Er sah eingestürzte Hochhäuser, Menschen, die auf den Straßen schlafen mussten: Der Brite Dan Baker wohnt in Caracas und hat die Momente nach der Erdbebenkatastrophe mit seinem Handy festgehalten. Hier sind seine Eindrücke. 27 Uhr 2 Min Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Caracas, VenezuelaQuelle: Dan BakerDas ist die Lage in Caracas nach dem schweren Erdbeben:Dan Baker, Einwohner von Caracas»Ich war vergangene Nacht bis 4 Uhr morgens unterwegs, und es waren Hunderte Menschen auf den Straßen, die dort schliefen, weil niemand wusste, ob es noch ein Erdbeben geben würde. Es gab bereits mehr als 20 Nachbeben.
Die Einzelheiten
«Quelle: World Central KitchenLa Guaira, VenezuelaLuftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung, wie hier, etwa 20 Kilometer nördlich von Caracas, in La Guaira. Hier liegen der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen des Landes – allein in dieser Region sind mehr als 70. 000 Menschen betroffen.
Der Brite Dan Baker lebt in Caracas und schildert der Nachrichtenagentur , wie er den Moment des Bebens erlebt hat:Dan Baker, Einwohner von Caracas»Das Erdbeben dauerte gefühlt eine Ewigkeit. Es waren wahrscheinlich 30 Sekunden. Die Menschen vor Ort schrien zu Gott, er solle uns retten.
Ich musste dann durch das Katastrophengebiet zurück zu meinem Haus laufen. Da wurde mir erst richtig bewusst, wie schlimm es war, denn ich sah drei Hochhäuser, die komplett kollabiert waren. Eines davon war auf eine dreispurige Autobahn gestürzt.
Was Experten sagen
Es war wirklich schrecklich. Viel schlimmer, als ich gedacht hatte. «Die Behörden beziffern die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf mehr als 200, mehr als 4000 Menschen sind verletzt und Hunderte immer noch verschüttet.
Das Doppel-Erdbeben traf ein Land, das durch jahrelange wirtschaftliche Turbulenzen geschwächt ist, die Infrastruktur ist marode. Erdbebenopfer:»Ich war vielleicht vier Stunden lang in einem Gebäude, bis ich von jemandem vom Zivilschutz gerettet wurde. Sie hatten nicht viel Werkzeug.
Sie konnten weder Meißel noch Bohrer noch Trennschleifmaschine finden, also machten sie sich mit bloßen Händen daran. «Internationale Hilfsteams, unter anderem aus Deutschland und Mexiko, sind bereits unterwegs nach Venezuela. Auch die USA werden dem Land helfen, das US-Militär soll dabei unterstützen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





