
Verteidigunsabkommen: Norwegen kommt unter Frankreichs nuklearen Schutzschirm
Verteidigungsabkommen Norwegen kommt unter Frankreichs nuklearen Schutzschirm Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hat in Paris ein Verteidigungsabkommen mit Frankreich geschlossen. Auch eine Verteidigung...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Verteidigungsabkommen Norwegen kommt unter Frankreichs nuklearen Schutzschirm Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hat in Paris ein Verteidigungsabkommen mit Frankreich geschlossen. Auch eine Verteidigung Norwegens mit französischen Atomwaffen ist möglich. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre (Archivbild) Foto: Susana Vera / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Vor dem Hintergrund wachsender Sorgen hinsichtlich des US -Engagements für die Sicherheit in Europa wird Norwegen zukünftig von französischen Nuklearwaffen geschützt.
Dies teilte Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre mit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, Norwegen habe zugestimmt, Frankreichs nuklearen Schutzschirm beizutreten. Støre hatte Macron in Paris getroffen und ein neues Verteidigungsabkommen mit Frankreich unterzeichnet.
Dieses sieht vor, dass Norwegen einer von Frankreich geführten Initiative im Bereich der Atomwaffen beitritt. »Wir tun dies angesichts der sicherheitspolitischen Lage in Europa – einschließlich der massiven Aufrüstung Russlands, auch im nuklearen Bereich, sowie der Tatsache, dass Russland einen umfassenden Krieg gegen ein anderes europäisches Land führt«, erklärte Støre. Er fügte hinzu, dass in Friedenszeiten keine Atomwaffen auf norwegischem Boden stationiert würden.
Was Experten sagen
Das nordische Land mit rund fünfeinhalb Millionen Einwohnern ist Mitglied der Nato, jedoch nicht der Europäischen Union. Mit Russland teilt es sich eine Grenze in der Arktis. Bereits im März hatte Frankreich angeboten, den Schutz seines Nuklearschirms auf weitere europäische Staaten auszuweiten.
Nach Polen und Litauen, die ebenfalls Grenzen zu Russland aufweisen, ist Norwegen nun das jüngste Land, das unter den nuklearen Schutz Frankreichs gestellt wird. In der Praxis bedeutet das, dass ein Angriff auf Norwegen eine nukleare Reaktion Frankreichs auslösen könnte. Mehr zum Thema Bedrohung aus Russland: Nukleare Abschreckung?
Diese fünf Optionen hat Europa jetzt Von Paul-Anton Krüger Wettlauf der Aufrüster: Das neue Atombombenzeitalter hat längst begonnen Von Markus Becker und Bernhard Zand Sicherheitspolitik: Wollen wir wirklich eine deutsche Atombombe? Ein Gastbeitrag von Christian Mölling Russland und die USA sind mit jeweils mehr als 5000 Atomsprengköpfen die weltweit größten Atommächte. China verfügt nach Angaben der Federation of American Scientists über rund 500 Sprengköpfe, Frankreich über 290 und Großbritannien über 225.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





