
Villach: Lebenslange Haft für Messerangriff in Österreich
Terrorprozess Lebenslange Haft für Messerangriff in Villach Er tötete einen 14-Jährigen und verletzte fünf weitere Menschen teils lebensgefährlich: Dafür ist ein 24-Jähriger in Österreich zu lebenslanger Haft verurteilt...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Terrorprozess Lebenslange Haft für Messerangriff in Villach Er tötete einen 14-Jährigen und verletzte fünf weitere Menschen teils lebensgefährlich: Dafür ist ein 24-Jähriger in Österreich zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Im Prozess zeigte er keine Reue. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Blick auf den Eingang zum Landesgericht Klagenfurt Foto: Wolfgang Jannach / APA / dpa Für ein Messerattentat mit einem Toten und fünf Verletzten im österreichischen Villach ist ein 24-jähriger Islamist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landesgericht Klagenfurt verurteilte den Geflüchteten wegen Mordes, fünffachen Mordversuchs und terroristischer Straftaten.
Die Einzelheiten
Der Syrer hatte am 15. Februar 2025 auf sechs Passanten in Villach im südlichen Bundesland Kärnten eingestochen. Der Angriff dauerte nach Angaben der Staatsanwältin weniger als zwei Minuten.
»Er wollte, dass jedes Opfer stirbt und dass noch viel mehr Menschen sterben«, sagte sie. Der Verteidiger des Mannes hatte von einem »erschütternden Beweisverfahren« gesprochen. Der Angeklagte sei in Österreich über die sozialen Medien in die Fänge des »Islamischen Staats« (IS) geraten.
Angeklagt war der Mann unter anderem wegen Mordes und Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung – konkret wegen seiner Verbindung zum Terrornetzwerk IS. Er hat die Tat gestanden. Angeklagter ohne ReueVor der Polizei hatte er angegeben, dass er die Tat begangen habe, um den IS zu stärken.
Was Experten sagen
Er sehe sich als »Krieger des IS«, der das Ziel habe, westliche Männer zu töten. Eigentlich habe er noch mehr Menschen töten wollen. Dazu habe er vorher bereits andere Anschlagspläne gewälzt, sagte der Angeklagte auf Nachfrage der Staatsanwältin: »Ich hatte andere Szenarien, aber leider keinen Zugang zu anderen Waffen, wie einen Sprenggürtel, mit dem ich noch mehr Menschen töten hätte können.
« Die Frage, ob er die Tat bereue, verneinte der Angeklagte auch vor Gericht. Der Prozess gegen den Mann hatte unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattgefunden. Der 24-Jährige nahm im Landesgericht Klagenfurt hinter einer eigens errichteten Glaswand Platz.
Er wurde von maskierten Beamten bewacht. Seine Handschellen wurden ihm für den Prozess nicht abgenommen. Das erste und jüngste Opfer war ein 14-Jähriger, den der Attentäter an sich heranzog und in die Brust stach, hieß es.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





