
Volkswagen-Chef Oliver Blume sieht »intelligentere Lösungen« als Werksschließungen
Autokonzern in der Krise Volkswagen-Chef sieht »intelligentere Lösungen« als Werksschließungen 40.000 VW-Beschäftigte an vier Standorten in Deutschland bangen um ihre Jobs. Konzernchef Oliver Blume will die Werke jedoch...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Autokonzern in der Krise Volkswagen-Chef sieht »intelligentere Lösungen« als Werksschließungen 40. 000 VW-Beschäftigte an vier Standorten in Deutschland bangen um ihre Jobs. Konzernchef Oliver Blume will die Werke jedoch nicht aufgeben.
Das Unternehmen hat andere Pläne. 30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Protest gegen drohende Werksschließung in Zwickau (9. Juli) Foto: Jan Woitas / dpa Im Ringen um die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze bei Volkswagen will Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Fabrikschließungen vermeiden. »Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen«, sagte Blume der »Bild am Sonntag« laut Vorabmeldung.
Als gefährdet gelten die Werke in Zwickau und Emden, das Audi-Werk in Neckarsulm und das Nutzfahrzeug-Werk in Hannover. Einsparungen an deutschen Produktionsstandorten zeigen laut Blume bereits Wirkung: »Unsere Fabrikkosten in Deutschland konnten wir allein im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent verbessern. Ein starker Fortschritt.
« Das Unternehmen müsse weiter Kosten senken. Positiv äußerte sich Blume über die neue Elektroflotte: »Von unserer neuen Einstiegsfamilie um den ID. Polo haben wir über 50.
Was Experten sagen
000 Autos in den ersten vier Wochen verkauft. Wir sind klarer Marktführer in Europa – bei Verbrennern und vollelektrischen Fahrzeugen. « Sorgen bereitet dem VW-Chef die Weltlage: »Unser Umfeld war noch nie so anspruchsvoll und risikobehaftet wie heute.
Geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, Regulatorik, Marktumbrüche und intensive Konkurrenz. « Mehr zum Thema Autoriese in der Krise: Der Plan, der das alte VW beerdigen sollVon Alexander Demling 9 Min Zur Merkliste hinzufügen 9 Min Zur Merkliste hinzufügen Autobauer in der Krise: Volkswagen will ab 2031 Werke schließenVon Alexander Demling 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen meinung meinung Waffen und Wachstum: Stell dir vor, es ist Krieg, und alle wollen hin Eine Kolumne von Henrik Müller 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Blume hatte bereits angekündigt, die Produktionskapazität bis 2030 um eine Million auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu senken. Die Zahl der Modelle soll bis 2035 halbiert werden, um kostengünstiger und effizienter produzieren zu können.
Die Marken sollen sich weniger überlappen – Modelle von VW, Skoda und Seat etwa machen sich gegenseitig Konkurrenz. In den Werken in Zwickau, Emden, Neckarsulm und Hannover arbeiten 40. VW überlegt nach früheren Angaben, dort Rüstungsfirmen anzusiedeln oder eigene, in China entwickelte Modelle zu bauen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





