
Volkswagen: IG Metall protestiert gegen Stellenabbau bei VW
Sanierungsfall Volkswagen IG Metall protestiert gegen Stellenabbau bei VW Die IG Metall will den absehbaren Kahlschlag bei Volkswagen nicht ohne Weiteres hinnehmen. Mit bundesweiten Protesten an den Konzernstandorten...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Sanierungsfall Volkswagen IG Metall protestiert gegen Stellenabbau bei VW Die IG Metall will den absehbaren Kahlschlag bei Volkswagen nicht ohne Weiteres hinnehmen. Mit bundesweiten Protesten an den Konzernstandorten wollen sie den Druck auf den Aufsichtsrat erhöhen. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Proteste in Osnabrück: »Wir sind nicht hier, um den Laden abzuschließen« Foto: David Ebener / dpa Vor der Aufsichtsratssitzung zu möglichen Einschnitten beim Volkswagen-Konzern haben die Gewerkschaft IG Metall und der Betriebsrat einen Aktionstag mit Gegenprotesten begonnen. Einen ersten Protest gab es am Vormittag am VW-Werk in Osnabrück, wo sich etwa 70 Vertrauensleute und Betriebsräte nach IG-Metall-Angaben vor dem Werkstor versammelten.
Die Einzelheiten
Wie ein dpa-Fotograf vor Ort berichtete, pfiffen die Beschäftigten mit Trillerpfeifen und hielten ein Banner hoch – darauf stand: »Vereint für unsere Zukunft kämpfen«. Osnabrücks IG-Metall-Chef Stephan Soldanski sagte, er hoffe zusammen mit der Belegschaft auf Klarheit. »Wir brauchen aus Wolfsburg eine Zukunft für unseren Standort, aber auch für alle anderen Standorte.
Das kann nur der Vorstand garantieren. « Die Belegschaft sei kämpferisch. In Osnabrück warteten die Beschäftigten nun schon seit zwei Jahren auf eine Entscheidung, wie es mit dem Werk weitergehen solle, sagte Soldanski.
»Wir können uns sehr gut vorstellen, wie sich die Beschäftigten fühlen, wo spekuliert wird, was als Nächstes schließen soll. « Der Gewerkschafter machte zudem deutlich, Aufgeben sei keine Option »Wir sind nicht hier, um den Laden abzuschließen, sondern wir wollen Zukunft. « Viele Aktionen geplantVor der Aufsichtsratssitzung soll es heute bundesweit Aktionen an allen Konzernstandorten geben, wie die Gewerkschaft ankündigte.
Was Experten sagen
In Wolfsburg ist eine Kundgebung direkt am Vorstandshochhaus geplant. Weitere Kundgebungen sind etwa in Emden, Zwickau, Hannover und Kassel vor dem Werkstor geplant. Laut IG Metall handelt es sich nicht um einen Arbeitskampf, sondern um Informations- oder Protestveranstaltungen.
Mit den Protesten reagiert die Gewerkschaft auf jüngste Berichte über verschärfte Sparpläne des Konzerns. Laut manager magazin will VW seinen Sparkurs deutlich verschärfen: Bis zu 100. 000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant.
Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





