
Von Menschen unbemerkt: „In vielen Häusern wohnen bis zu 40 Fledermäuse“
Von Menschen unbemerkt : „In vielen Häusern wohnen bis zu 40 Fledermäuse“ Von Marie Ladstätter 28.06.2026, 12:18Lesezeit: 3 Min. Akrobaten der Lüfte: eine Fledermaus auf der Suche nach Nahrung. Das Insektensterben macht...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Von Menschen unbemerkt : „In vielen Häusern wohnen bis zu 40 Fledermäuse“ Von Marie Ladstätter 28. 2026, 12:18Lesezeit: 3 Min. Akrobaten der Lüfte: eine Fledermaus auf der Suche nach Nahrung.
Das Insektensterben macht den Tieren zu schaffen. dpaSie sind von Mythen umrankt und sausen nur schattenhaft an uns vorbei: Fledermäuse. Warum man sich vor ihnen nicht fürchten muss – und weshalb sie zunehmend unter dem Klimawandel leiden.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Auf alten Gemälden trägt der gute Mensch Engelsflügel. Dem bösen wurden hingegen gerne Fledermausflügel verliehen, weiß Petra Geerdink. „Und diese Mythen halten sich bis heute hartnäckig.
“ Geerdink ist die Fledermaus-Beauftragte des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Hessen. Sie setzt sich für den Schutz der sensiblen Tiere ein. In diesem Zusammenhang trifft sie bei Menschen häufig auf Vorurteile und unbegründete Ängste: „Sie finden es gruselig, dass Fledermäuse nachtaktiv sind.
Manche denken auch, sie fliegen einem in die Haare. “ Geerdink kann etliche solcher Anekdoten erzählen. Der Lebensraum der Tiere ist inzwischen – und das ist im Übrigen nichts Neues – zu großen Teilen die Großstadt, wie etwa Frankfurt.
Was Experten sagen
„Unsere Gebäude sind für die Fledermäuse der Felsersatz. “ Schon vor 50 Millionen Jahren hätten sie in dunklen Spalten gelebt. Einen eigenen Lebensraum, wie beispielsweise Vögel ihr Nest, könnten sich die Tiere nicht aufbauen.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen In Hessen kommen 20 der insgesamt 25 in Deutschland vertretenen Fledermausarten vor. „Ohne dass wir etwas davon mitbekommen, wohnen in vielen Häusern bis zu 40 Fledermäuse“, sagt Geerdink.
Dort ziehen sie sich untertags in Betonspalten zurück und schlafen. Nachts fliegen sie aus, um Insekten zu jagen; von ihnen leben die Tiere. Mit diesem Rückzug und der geringen Sichtbarkeit der Tiere geht allerdings auch ein Problem in der Forschung einher: „Konkrete Bestandszahlen lassen sich kaum feststellen“, sagt Geerdink.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





