
Vorfall in Peking: Manche erwarten, dass jetzt Köpfe rollen
Vorfall in Peking : Manche erwarten, dass jetzt Köpfe rollen Von Jochen Stahnke, Peking 29.06.2026, 11:45Lesezeit: 4 Min. Die Fassade des Citic Tower in Peking, in den am Freitagabend ein Kleinflugzeug flogdpaEin...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Vorfall in Peking : Manche erwarten, dass jetzt Köpfe rollen Von Jochen Stahnke, Peking 29. 2026, 11:45Lesezeit: 4 Min. Die Fassade des Citic Tower in Peking, in den am Freitagabend ein Kleinflugzeug flogdpaEin Leichtflugzeug ist in Pekings höchsten Wolkenkratzer geflogen.
Es blieb über viele Kilometer unbehelligt. Das wirft Fragen auf – auch weil die KP-Zentrale nicht weit ist. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der möglicherweise gezielt herbeigeführte Einschlag eines Leichtflugzeugs in das höchste Gebäude von Peking verursachte eher geringen Schaden, zeigt aber große Wirkung.
Die Einzelheiten
Mehr als fünfhundert Meter ist der Citic Tower hoch. Er liegt mitten im Geschäftsviertel der chinesischen Hauptstadt und damit nur wenige Kilometer östlich von Zhongnanhai, dem Sitz der Kommunistischen Partei. Der Citic Tower ermöglicht auch einen direkten Blick auf die KP-Zentrale.
Deswegen, so heißt es, haben die Sicherheitsbehörden seit Bestehen des Gebäudes die oberen drei Stockwerke beschlagnahmt. Auch Regierungsgebäude und Funktionärswohnungen sind nicht weit. Am Freitagabend konnte hier das Flugzeug über Dutzende Kilometer unbehelligt in den zivil wie militärisch eigentlich strengstens kontrollierten Luftraum Pekings einfliegen.
Das dürfte im chinesischen Machtapparat zu ernsten Fragen führen – und rief schon erste sichtbare Reaktionen hervor. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Am Montag verbreitete Videoaufnahmen aus der Nähe des Wolkenkratzers zeigten ein Fahrzeug der chinesischen Polizei mit einer rotierenden Radaranlage auf dem Dach.
Was Experten sagen
Das in den vergangenen Monaten durch vielfältige Säuberungen in den oberen Rängen dezimierte Militär hingegen trat zunächst nicht in Erscheinung. Das Leichtflugzeug ist 50 Kilometer entfernt gestartetOb etwaige Flugabwehr-Einheiten das heranfliegende Kleinflugzeug nicht bemerkten oder bemerkten, aber nicht rechtzeitig handelten und was das über Befehlsketten aussagt, bleibt Gegenstand von Spekulationen. Manche erwarten, dass nun Köpfe rollen.
Nahaufnahme der Einschlagstelle des Fim Citic Tower in PekingdpaStaatsmedien schwiegen über den Vorfall auch am Montag. In den sozialen Medien wurden entsprechende Suchbegriffe zensiert und private Beiträge ungewöhnlich rasch gelöscht. Das zeigt, wie heikel der Fall für die Behörden ist.
Lediglich der betroffene Pekinger Bezirk Chaoyang gab am Samstag eine Erklärung ab. Demnach ist am Freitag „um 17. 55 Uhr ein einmotoriges, zweisitziges Leichtflugzeug in der Nähe des östlichen dritten Rings mit einem Hochhaus kollidiert“.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




