
Warnung vor Faschismus: Wie die Macher der „Anstalt“ im ZDF größenwahnsinnig wurden
Warnung vor Faschismus : Wie die Macher der „Anstalt“ im ZDF größenwahnsinnig wurden Ein Kommentar von Michael Hanfeld 19.07.2026, 11:54Lesezeit: 4 Min. Max Uthoff, Maike Kühl und Claus von Wagner (v.l.) in der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Warnung vor Faschismus : Wie die Macher der „Anstalt“ im ZDF größenwahnsinnig wurden Ein Kommentar von Michael Hanfeld 19. 2026, 11:54Lesezeit: 4 Min. Max Uthoff, Maike Kühl und Claus von Wagner (v.
) in der Jubiläumsausgabe von „Die Anstalt“ZDFDie ZDF-Geschäftsleitung hat den Musiker Daniel Pongratz aus der Sendung „Die Anstalt“ ausgeladen. Dagegen lehnen sich die Macher auf. Ihre Jubiläumsshow zeigt indes ganz genau, warum die Absage richtig ist.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App „Die Anstalt“ probt den Aufstand. Die Macher der Satiresendung, die im ZDF am Dienstag in der 100. Ausgabe läuft und per Stream schon jetzt abrufbar ist, sind der Ansicht, dass Deutschland kurz vor einer faschistischen Machtübernahme steht.
Der Tenor: Die AfD ist schlimmer als die NPD (und so etwas wie die NSDAP) und steht vor einem Wahlsieg, der Staat hat versagt, die demokratischen Parteien sind unfähig, die Polizei ist von Rechten unterwandert, und die übernehmen gerade das Land. Es ist knapper als fünf vor zwölf, alle Mittel sind erlaubt, ja, ihr Einsatz ist zwingend notwendig, wir müssen in den Widerstand, und daher sollte auch der Song „Keine Angst“ des Musikers Daniel Pongratz alias Danger Dan in der Sendung laufen. Er wäre der Höhepunkt der Antifa-Show der „Anstalt“ gewesen und hätte die letzte Pointe geliefert: Wenn es gegen die Rechtextremisten nicht anders geht, dann eben mit Gewalt.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Lang lebe die Antifa! Dem aber hat die Geschäftsleitung des ZDF einen Riegel vorgeschoben und den Auftritt des Musikers kurzfristig abgesagt.
Was Experten sagen
Das wiederum liefert den Machern der „Anstalt“ noch mehr Munition für ihre Gegenwartsdeutung, die da lautet: Der Faschismus ist da, und nur wir können ihn noch aufhalten, lang lebe die Antifa. Das „Anstalt“-Trio Maike Kühl, Max Uthoff und Claus von Wagner gliedert die „AntifAnstalt“ betitelte Jubiläumsausgabe seiner Show in drei Akte. Zunächst geht es in einer fiktiven Pressekonferenz darum, dem Publikum vor Augen zu führen, dass ein Verbot der AfD zwingend sei.
Sie pflücken das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt auseinander, von Wagner knallt das rund 1500 Seiten umfassende juristische Gutachten auf den Tisch, dessen Verfasser der Überzeugung sind, ein Verbot dieser Partei sei geboten und problemlos möglich. Die drei spitzen zu und tremolieren, mögliche Gegenargumente lassen sie weg oder machen sie lächerlich. Friedrich Merz als arroganter DeppIm nächsten Akt führen Kühl, Uthoff und von Wagner die CDU und Friedrich Merz vor.
Die Partei habe mit ihrem Programm die AfD erst möglich gemacht, lautet das Verdikt – und nicht etwa der Umstand, dass die Union seit fast zwei Jahrzehnten wegen ihrer Koalitionspartner (FDP oder SPD im Bund, auf Landesebene noch die Grünen) linke Politik macht, die ihre (ehemaligen) Wähler nicht wollen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




