
Warum der Expertenrat für Klimafragen jetzt vor gerissenen Zielen warnt
meinung Klima-Expertenrat sieht Deutschland nicht auf Kurs … und das neue Heizungsgesetz ist noch gar nicht eingepreist Ein Newsletter von Kurt Stukenberg Ein unabhängiges Beratergremium kritisiert, das Ziel der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. meinung Klima-Expertenrat sieht Deutschland nicht auf Kurs … und das neue Heizungsgesetz ist noch gar nicht eingepreist Ein Newsletter von Kurt Stukenberg Ein unabhängiges Beratergremium kritisiert, das Ziel der Klimaneutralität 2045 sei in Gefahr. Von Vorhaben der Bundesregierung haben die Experten keinen guten Eindruck. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X.
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Die Einzelheiten
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Alle Artikel Die Pläne des vergangenen Jahres erfüllt und sogar das wichtige Ziel für 2030 noch knapp erreichbar – so zuversichtlich klang der Befund des Expertenrats für Klimafragen noch 2025. Jetzt ist der Optimismus Kritik gewichen. Die von der Bundesregierung bestellten Fachleute kommen in ihrem jährlichen Prüfbericht zu den Klimaanstrengungen im Land zu einem niederschmetternden Urteil.
So werden die Limits für das Emissionsbudget von 2020 bis 2030 nach Einschätzung des Rats gerissen, den CO₂-Ausstoß bis 2030 um mindestens 65 Prozent unter den Wert von 1990 zu drücken, wird laut Projektionsdaten ebenfalls nicht klappen. Die Ziele 2040 und 2045 zu erreichen wird dadurch immer unwahrscheinlicher. »Insbesondere in den Sektoren Energiewirtschaft und Gebäude müssten die Annahmen, die den Berechnungen zugrunde liegen, aktualisiert werden«, sagt die Vorsitzende Barbara Schlomann.
Was Experten sagen
»Für beide Sektoren gehen wir davon aus, dass die tatsächlichen Emissionen höher ausfallen dürften als ausgewiesen. « Weiter heißt es: »Der Expertenrat weist zudem darauf hin, dass regulatorische Anpassungen, wie beispielsweise das sich im parlamentarischen Verfahren befindende Gebäudemodernisierungsgesetz, in den Projektionsdaten noch nicht berücksichtigt sind. « Das bedeutet: Die Klimafolgen des neuen Heizungsgesetzes, mit dem Berlin die damaligen Pläne der Ampelregierung korrigieren will, sind noch gar nicht eingepreist.
»Nach unserer Einschätzung dürfte die tatsächliche Minderungswirkung des Programms deutlich geringer ausfallen« Kaum jemand dürfte über diese Entwicklung überrascht sein. Schon im vergangenen Jahr sagte Hans-Martin Henning, damals Vorsitzender des Expertenrats dem SPIEGEL, dass ein guter Teil der zuletzt eingesparten Emissionen auf die Coronakrise, die wirtschaftliche Schwäche der vergangenen Jahre und den Energiepreisschock nach Russlands Vollinvasion in der Ukraine zurückzuführen sei. »In der Klimabilanz profitieren wir jetzt von diesem Fehlbetrag der vergangenen Jahre – die Ursache ist also nicht eine überdurchschnittlich erfolgreiche Klimaschutzpolitik.
Für die Jahre nach 2030 sieht es entsprechend auch weniger gut aus.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




