
Was ist der Mensch?: Drei Dinge, die wir der KI voraushaben
Was ist der Mensch? : Drei Dinge, die wir der KI voraushaben Gastbeitrag Von Professor Dr. Dr. h.c. Thomas Schwartz 05.07.2026, 10:29Lesezeit: 13 Min. Drohnen zeichnen über der Vatikanstadt Michelangelos Gemälde „Die...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. : Drei Dinge, die wir der KI voraushaben Gastbeitrag Von Professor Dr. 2026, 10:29Lesezeit: 13 Min. Drohnen zeichnen über der Vatikanstadt Michelangelos Gemälde „Die Erschaffung Adams“ in den Himmel.
ReutersSilicon-Valley-Prediger behaupten, die KI erschaffe den Menschen neu. Das klingt nach Zukunft, ist aber Antihumanismus. Was wir jetzt tun müssen, um unsere Würde zu schützen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Was bleibt vom Menschen, wenn die Maschine alles kann? Gegen diese Frage könnte man einwenden: Jede Generation hat ihre Kassandrarufe. Die Weber fürchteten den mechanischen Webstuhl, die Kutscher das Automobil, die Setzer den Bleisatz-Computer.
Und jedes Mal ging die Welt nicht unter, sondern weiter, nur eben anders. Aber das stimmt nur halb. Denn dieses Mal ist es anders.
Nicht weil die Künstliche Intelligenz schlauer wäre als der mechanische Webstuhl, sondern weil sie zum ersten Mal in der Geschichte der Technologie nicht unsere Muskeln ersetzt, sondern unsere Gedanken simuliert. Nicht unsere Hände, sondern unseren Kopf. Das ist ein kategorisch anderes Problem.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen I. Der Mensch ist kein FaultierBeginnen wir bei der Arbeit.
Und zwar nicht bei der Arbeit als einer ökonomischen Kategorie, nicht als Bruttoinlandsprodukt-Treiber, sondern bei der Arbeit als dem, was den Menschen zum Menschen macht. Die Bibel, dieses oft unterschätzte Kompendium anthropologischer Einsichten, wusste von dieser Grundverfasstheit von Anfang an. Im Buch Genesis bekommt der Mensch seinen Auftrag: den Garten zu bebauen und zu bewahren.
Bebauen und bewahren, nicht: herumzuliegen und sich Trauben in den Mund fallen zu lassen, wie uns das so manches Gemälde holländischer Meister vorgaukeln wollte. Thomas Schwartz ist Hauptgeschäftsführer von Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der Deutschen Katholiken. An der Wirtschaftsfakultät der Universität Augsburg lehrte er Wirtschafts- und Unternehmensethik.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





