
Was von der WM bleibt: Über alle Grenzen
Was von der WM bleibt : Über alle Grenzen Ein Kommentar von Christopher Meltzer 19.07.2026, 18:33Lesezeit: 2 Min. 168,95 Dollar für ein Foto mit Rio Ferdinand (rechts)? Nicht für Lionel MessiReutersDie Suche nach neuem...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Was von der WM bleibt : Über alle Grenzen Ein Kommentar von Christopher Meltzer 19. 2026, 18:33Lesezeit: 2 Min. 168,95 Dollar für ein Foto mit Rio Ferdinand (rechts)?
Nicht für Lionel MessiReutersDie Suche nach neuem Geld hat diese Fußball-Weltmeisterschaft bis zum letzten Tag dominiert. Wenn etwas bleiben wird von dem Turnier, dann diese Frage: Was darf man noch glauben? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wer daran glaubt, dass die Fußball-WM Gemeinschaft fördert, in ihren schönsten Momenten sogar Internationalismus, der ist auch in Donald Trumps Amerika nicht enttäuscht worden.
Die Einzelheiten
Es gab Orte, wo Menschen nicht aller, aber doch einiger Länder zusammen geschaut oder zusammen gespielt haben, wo man gesehen hat, warum der Ball, wenn er erst mal rollt, Grenzen verfließen, vielleicht sogar verschwinden lässt, egal, welche Hymne davor gesungen, welche Flagge davor gehisst worden ist. Das Schönste an diesem Spiel nämlich ist, dass man sich gar nicht verstehen muss, wenn man eines verstanden hat: dass die Regeln für alle gleich sind. Für alle anderen wird der Zugang zum Turnier immer schwererDoch selbst wer wegen dieser und all der anderen schönen Momente, die es gab und die es auch weiter geben wird, nicht enttäuscht worden ist, darf sich davon nicht täuschen lassen.
Denn wenn man sich nun fragt, was bleiben wird von dieser WM, der größten in der Geschichte, dann ist es diese Frage: Was darf man noch glauben? -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der Fußball und seine WM sind widerstandsfähig.
Sie haben es ausgehalten, dass die Männer, die das Turnier ausrichten, und die, die es ausspielen, immer reicher geworden sind. Und dass gleichzeitig allen anderen, die mit der Zuwendung ihrer Aufmerksamkeit und auch ihres Geldes für diesen Reichtum gesorgt haben, der direkte Zugang zu dem Turnier immer schwerer gemacht worden ist. 168,95 US-Dollar für ein Foto mit Rio FerdinandWas konnte man sich in der vergangenen Woche in New York City für, sagen wir, 168,95 US-Dollar kaufen?
Was Experten sagen
Sicher kein Ticket für das WM-Finale. Was man für den Betrag aber auf einem WM-Fest des Sportunternehmens Fanatics, einer von vielen Geschäftspartnern des internationalen Fußballverbandes FIFA, bekommen hat: ein Foto mit Rio Ferdinand, früher Fußballprofi, heute „FIFA-Legende“, also FIFA-Lobbyist. In diesen fast sechs Wochen ist der Fußball auf der Suche nach neuem Geld über seine eigenen Grenzen getrieben worden.
Das war jedes, wirklich jedes Spiel zu sehen, als der Ball für die sogenannten „Hydration Breaks“ gestoppt wurde, in denen die Fernsehsender Werbung verkaufen durften. Dadurch ist ein Wesen des Fußballs, der Fluss des Spiels, verändert worden. Doch wer glaubt, dass das nicht auch früher als später in Europa und in Deutschland eingeführt werden soll (mit dem Videobeweis gibt es schon ein Einfallstor), glaubt auch, dass Rio Ferdinand im Fall Balogun eine unabhängige Bewertung abgegeben hat.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




