
Weg frei für ZollAbkommen: Besser ein schlechter Deal als gar keiner
Weg frei für ZollAbkommen : Besser ein schlechter Deal als gar keiner Ein Kommentar von Hendrik Kafsack, Brüssel 20.05.2026, 11:57Lesezeit: 2 Min. Sind die hohen US-Zölle auf europäische Autos nun vom Tisch?dpaDie...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Weg frei für ZollAbkommen : Besser ein schlechter Deal als gar keiner Ein Kommentar von Hendrik Kafsack, Brüssel 20. 2026, 11:57Lesezeit: 2 Min. Sind die hohen US-Zölle auf europäische Autos nun vom Tisch?
dpaDie Einigung auf den EU-US-Zolldeal verschafft der hiesigen Industrie Planungssicherheit. Verlassen sollten sich die Europäer aber nicht darauf. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es gibt keinen Grund, es schönzureden: Das Abkommen der Europäischen Union mit den USA ist kein guter Deal: 15 Prozent Zoll für die meisten europäischen Produkte, null für amerikanische.
Die Einzelheiten
Das ist ein drastisches Ungleichgewicht. Zur Wahrheit gehört aber auch: Einen besseren Deal hätte die EU nicht erreichen können. Dazu sind die Europäer sicherheitspolitisch zu abhängig von den Amerikanern.
Zudem waren die meisten EU-Staaten, allen voran Deutschland, nicht bereit, sich ernsthaft mit dem wichtigen Handelspartner anzulegen. Deshalb ist es gut, dass die EU den Vertrag endlich wirklich annimmt. Er schafft der europäischen Industrie zumindest ein wenig Planungssicherheit.
Die Hängepartie hat viel zu lange gedauert. US-Präsident Donald Trump ist zu Recht ungeduldig geworden. Der Deal im schottischen Turnberry wurde Ende Juli vergangenen Jahres geschlossen.
Was Experten sagen
Die USA haben ihren Teil der Abmachung vor einem dreiviertel Jahr umgesetzt. Die EU muss weiter nach anderen Handelspartnern suchenOb der von Europaparlament und Ministerrat erzielte Kompromiss Trump zufriedenstellt, muss sich zeigen. Seine Drohung, die Autozölle auf 25 Prozent zu erhöhen, steht weiter im Raum.
Der amerikanische Botschafter bei der EU, Andrew Puzder, hat am Dienstag noch einmal klargestellt, dass die USA keinerlei Änderungen am Turnberry-Deal akzeptieren. Daran haben sich die Europäer nicht gehalten. Das EU-Paparlament hat ein Sicherheitsnetz durchgesetzt.
Das erlaubt es den Europäern, schnell auf neue Verwerfungen zu reagieren. Wenn die USA das Abkommen nicht einhalten oder es zu wirtschaftlichen Verwerfungen kommt, kann die EU den Deal ganz oder teilweise aussetzen. Auch erhält das Abkommen ein Ablaufdatum.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




