
WHO begrüßt angekündigte Rückkehr der USA in globale Impfallianz Gavi
Gesundheitsvorsorge WHO begrüßt angekündigte Rückkehr der USA in weltweite Impfallianz Die USA wollen wieder mit der globalen Impfallianz Gavi kooperieren. Die WHO zeigt sich erfreut über die Entscheidung von...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Gesundheitsvorsorge WHO begrüßt angekündigte Rückkehr der USA in weltweite Impfallianz Die USA wollen wieder mit der globalen Impfallianz Gavi kooperieren. Die WHO zeigt sich erfreut über die Entscheidung von US-Außenminister Marco Rubio. Er stellt sich damit gegen einen Kabinettskollegen mit ausgeprägter Impfskepsis.
44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Impfung in Kongo (August 2018) Foto: Al-Hadji Kudra Maliro/ dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat die von den USA in Aussicht gestellte Wiederannäherung an die Impfallianz Gavi begrüßt. Er hoffe, dass Washington auch seine Mitgliedschaft in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überdenke, sagte Tedros am Mittwoch in Genf. US-Außenminister Marco Rubio hatte am Dienstag erklärt, Washington werde die Zusammenarbeit mit Gavi wieder aufnehmen.
Die Impfallianz bringt öffentliche und private Geldgeber zusammen, um Entwicklungsländern Impfstoffe gegen wichtige Krankheiten zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen. Sie unterstützt nach eigenen Angaben Impfungen für mehr als die Hälfte der Kinder weltweit – unter anderem gegen Covid-19, Ebola, Malaria, Tollwut, Polio, Cholera, Tuberkulose, Typhus und Gelbfieber. Bei der Entscheidung Rubios geht es auch um den aktuellen Ebolaausbruch in Kongo.
Was Experten sagen
Gegen den aktuellen Erreger gibt es bislang noch keine Impfung – mehr dazu hier . Diese muss erst, wie bei früheren Ebola-Epidemien auch, entwickelt werden. Angebliches AutismusrisikoDie USA hatten im vergangenen Jahr ihre jährlichen Beiträge zu Gavi in Höhe von rund 300 Millionen Dollar gestrichen.
Der impfskeptische Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. hatte dies mit Sicherheitsbedenken begründet. Konkret störte sich Kennedy am Einsatz eines quecksilberhaltigen Konservierungsmittels in Impfstoffen.
Angeblich sollte dieses Mittel für Autismus und andere neurologische Entwicklungsstörungen verantwortlich sein. Dafür gibt es allerdings keinerlei wissenschaftliche Belege. Rubio sagte laut »New York Times« in einer Anhörung vor Senatoren , dass er anstrebe, dass die Zusammenarbeit mit der Impfallianz Gavi wieder über sein Außenministerium laufen solle – so wie es lange Zeit üblich gewesen sei.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





