
Wirtschaftsweiser: Warum hohe Spritpreise gut für Deutschland sein können
Wirtschaftsweiser: Warum hohe Spritpreise gut für Deutschland sein können Der Volkswirt Gabriel Felbermayr erklärt, warum der Tankrabatt schadet, Chinas E-Autos helfen und fossile Nostalgie am Markt scheitert. vorlesen...
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Hier eine wichtige Meldung aus der KI-Welt: Wirtschaftsweiser: Warum hohe Spritpreise gut für Deutschland sein können Der Volkswirt Gabriel Felbermayr erklärt, warum der Tankrabatt schadet, Chinas E-Autos helfen und fossile Nostalgie am Markt scheitert. vorlesen Druckansicht 6 Kommentare lesen Gabriel Felbermayr (Bild: Alexander Müller für den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung) 11:39 Uhr Lesezeit: 6 Min. Autos Von Florian Pillau Anzeige Inhaltsverzeichnis Wirtschaftsweiser: Warum hohe Spritpreise gut für Deutschland sein können Blockade der Straße von Hormus und die Folgen „Sehr schlechte Idee“ Tankrabatt Teurer Sprit und billiger Strom helfen beim Umstieg Chinas E-Autos helfen bei der Preissenkung „Politischem Unfug wird der Stecker gezogen“ Auf einer Seite lesen Der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr kommentiert in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung die ökonomischen Folgen des Iran-Konflikts, kritisiert staatliche Eingriffe in die Preisbildung und plädiert für den CO₂-Preis als zentrales Steuerungsinstrument.
Die weitere Reduzierung fossiler Energien sei ökonomisch alternativlos und werde sich am Markt allein durch die geringeren Kosten durchsetzen. Sie sei daher weder durch politische Nostalgie noch durch staatliche Eingriffe wie den Tankrabatt aufzuhalten. Weiterlesen nach der Anzeige Seit März 2026 ist Felbermayr Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung und wurde für eine Amtszeit bis Februar 2031 berufen.
Technische Details
Wie der Sachverständigenrat mitteilte, gilt der Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) als ausgewiesener Experte für Handelspolitik und Geoökonomie. Blockade der Straße von Hormus und die Folgen Der leichte Konjunkturaufschwung um den Jahreswechsel 2025/26 sei durch die Energiepreisschocks infolge der zeitweisen Blockade der Straße von Hormus gedämpft worden. Durch die Meerenge liefen zuvor rund 20 Prozent der globalen Ölproduktion.
Dass der Preisanstieg dennoch „relativ verhalten“ ausfiel, führt er darauf zurück, dass andere Förderländer ihre Produktion hochgefahren hätten und die OPEC durch das Ausscheiden der Vereinigten Arabischen Emirate geschwächt sei. Seitdem nach einem von Donald Trump verkündeten „Deal“ mit Iran die Passage wieder geöffnet sei, könnten die Preise stärker fallen als erwartet. Deutschlands besondere Verwundbarkeit erklärt Felbermayr mit dem im EU-Vergleich noch stärker fossil geprägten Energiemix und dem hohen Anteil energieintensiver Industrie, insbesondere der Chemie.
Frankreich habe seine Stromerzeugung „schon lange durch die Atomkraft dekarbonisiert“, skandinavische Länder setzten auf Wasserkraft und Wind. In einer Situation, in der Deutschland „kaum wächst“, könne ein Preisschock „das letzte bisschen Dynamik kosten“. Deutschland ist in den vergangenen Jahren bei der Dekarbonisierung der Stromerzeugung durchaus vorangekommen.
Jeder Fortschritt in dieser Hinsicht macht den Betrieb von Elektroautos weniger umweltschädlich.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.




