
Wohnkosten: Studierende geben 54 Prozent ihres Einkommens für Miete aus
Wohnungsmangel Studierende geben 54 Prozent ihres Einkommens für Miete aus Die Miete ist überwiesen und auf dem Konto nicht mehr viel übrig: Das ist für Studierende, die nicht mehr daheim wohnen, oft Realität. Viele von...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Wohnungsmangel Studierende geben 54 Prozent ihres Einkommens für Miete aus Die Miete ist überwiesen und auf dem Konto nicht mehr viel übrig: Das ist für Studierende, die nicht mehr daheim wohnen, oft Realität. Viele von ihnen gelten als überlastet. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Studierende geben für Wohnen oft einen großen Teil ihres Einkommens aus (Symbolbild) Foto: MementoJpeg / Moment / Getty Images Studierende, die nicht mehr im Elternhaus wohnen, geben im Schnitt mehr als die Hälfte ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor.
Die Einzelheiten
Im vergangenen Jahr seien es im Schnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens gewesen. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Wert für die gesamte Bevölkerung im Schnitt bei 24 Prozent. Alleinlebende Studierende geben laut Mitteilung sogar 56 Prozent für Wohnen aus.
Wer mit anderen Studierenden oder Auszubildenden zusammenlebt, nutzt etwa 49 Prozent des Haushaltseinkommens fürs Wohnen. Mehrheit durch Wohnen überlastetLaut Statistikerinnen und Statistikern galten im vergangenen Jahr etwa 65 Prozent der Studierenden mit eigener Haushaltsführung als »durch Wohnkosten überlastet«. Das sei dann der Fall, wenn die Belastung durch Wohnkosten auch nach Abzug von bestimmten Leistungen noch bei mehr als 40 Prozent des Haushaltseinkommens liege.
In der Gesamtbevölkerung lag der Wert bei 11 Prozent. Mehr zum Thema Interaktive Karte der teuersten Städte: Hier drohen Wuchermieten – und hier können sich Studierende noch WG-Zimmer leistenVon Franca Quecke, Anna-Lena Schou und Frank Kalinowski 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Die Hälfte der Studierende mit eigener Haushaltsführung habe zuletzt über ein Einkommen von weniger als 963 Euro pro Monat verfügt. Das ist der sogenannte Medianwert des Nettoäquivalenzeinkommens.
Was Experten sagen
Der Median halbiert die Verteilung: 50 Prozent verfügen über weniger und 50 Prozent verfügen über ein höheres Einkommen. Bafög macht nur einen kleinen Teil des Einkommens aus»Große Teile ihrer Einkünfte beziehen Studierende aus eigener Erwerbstätigkeit«, hieß es. Bei Studierenden mit eigener Haushaltsführung seien das im Schnitt 45 Prozent der Einkünfte gewesen.
29 Prozent komme bei dieser Gruppe von privater Unterstützung »wie Unterhaltszahlungen von Angehörigen«, 14 Prozent seien Bafög-Leistungen oder Stipendien und 12 Prozent ›sonstige Einkünfte wie etwa Kindergeld oder Hinterbliebenenrente‹. Mehr zum Thema Zu hohe Miete: Studierenden-WG in Frankfurt bekommt 26.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





