
Wolfgang Paul ist tot: Nachruf auf den früheren Kapitän von Borussia Dortmund
Zum Tod des früheren BVB-Kapitäns Wolfgang Paul Er war »der Stopper« Borussia Dortmund trauert um ein Club-Denkmal. Wolfgang Paul ist mit 86 Jahren gestorben, er war der Kapitän der Mannschaft, die 1966 den Europapokal...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Zum Tod des früheren BVB-Kapitäns Wolfgang Paul Er war »der Stopper« Borussia Dortmund trauert um ein Club-Denkmal. Wolfgang Paul ist mit 86 Jahren gestorben, er war der Kapitän der Mannschaft, die 1966 den Europapokal gewann. Ein Nachruf von Peter Ahrens 29.
20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (7 Minuten) 7 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wenn es sein musste, dann stoppte Wolfgang Paul Ball und Gegner auch in der Luft Foto: Kicker / Metelmann / IMAGO Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+.
Die Einzelheiten
Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wahrscheinlich ist Wolfgang Paul bis ins hohe Alter in Dortmund so verehrt worden, weil er für zwei Dinge stand: Der Fußball war damals noch der Fußball, und das Ruhrgebiet war noch das Ruhrgebiet. Wolfgang Paul gehörte zu den »elf Jungs vom Borsigplatz«, und das war damals noch genauso, wie es klang.
Im Pott würde man sagen: Ährlich. Wolfgang Paul, am Wochenende im Alter von 86 Jahren gestorben, hat in seinem ganzen Erwachsenenleben für keinen anderen Club gespielt als für Borussia Dortmund, wenn man mal von seinen Anfängen in Schwerte absieht. Gar nicht mal so lange, wie man es in Erinnerung hat, von 1961 bis 1970, dann zwang ihn eine schwierige Meniskusverletzung ins Karriere-Aus.
Goldene Jahre im RevierAber diese neun Jahre waren goldene Jahre im Revier. Der BVB wurde Deutscher Meister 1963, er wurde Deutscher Pokalsieger 1965, und er wurde Europapokalsieger 1966. Mai im Hampden Park von Glasgow, als der BVB die europäische Pokalsieger-Trophäe errang, ist immer noch ein Mythos.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Der schwarz-gelbe Wolfgang Paul Foto: Kicker / Metelmann / IMAGO Borussia Dortmund ist heute so ein großer Verein, er war im Champions-League-Endspiel, er kann Millionen für Spieler ausgeben, er hatte Jürgen Klopp als Meistertrainer, aber jene Mannschaft von 1966, die in Glasgow den FC Liverpool und dessen Trainer-Ikone Bill Shankly 2:1 in der Verlängerung bezwang, ist die Mannschaft, auf der alles beim BVB aufbaut. Wie auf die Bayern-Elf mit Beckenbauer und Gerd Müller. Es war die Mannschaft, die von dem Kapitän Wolfgang Paul angeführt wurde.
Sein Trainer Willi Multhaup, den alle nur Fischken genannt hatten und der so ruhrgebiets-typisch war, dass er in jedem Schimanski-Krimi eine Nebenrolle hätte übernehmen können, hatte ihn zum Spielführer gemacht. »Du bist ab morgen mein Kapitän. Kannst du dir das vorstellen?
«, hatte er eines Abends dem Spieler mitgeteilt. Der konnte sich das nicht nur vorstellen: »Trainer, darauf freue ich mich. «Gelernter UhrmacherPaul war immer einer, der voranging.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





