
Zahl der Störche in Deutschland hat sich mehr als verfünffacht
»Selbst vor 100 Jahren gab es nicht so viele« Zahl der Störche in Deutschland hat sich mehr als verfünffacht In den Achtzigerjahren gab es in der BRD und der DDR zusammen weniger als 3000 Weißstorch-Brutpaare. Jetzt...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. »Selbst vor 100 Jahren gab es nicht so viele« Zahl der Störche in Deutschland hat sich mehr als verfünffacht In den Achtzigerjahren gab es in der BRD und der DDR zusammen weniger als 3000 Weißstorch-Brutpaare. Jetzt aber sind es so viele wie noch nie. Wie es dazu kam und wo besonders viele leben.
18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Störche in der Luft Foto: M.
Die Einzelheiten
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Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Falls Sie demnächst vor die Tür treten und wiederholtes Klappern hören: Womöglich hat sich ein Storchenpaar bei Ihnen niedergelassen. Denn in Deutschland brüten immer mehr Weißstörche, hat der Naturschutzbund Nabu nun mitgeteilt.
Man rechne in dieser Saison bundesweit mit 15. 000 Brutpaaren, hieß es – das wären so viele wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. »Selbst vor 100 Jahren gab es nicht so viele Störche«, sagte Bernd Petri von der Nabu-Bundesarbeitsgruppe Weißstorch.
Was Experten sagen
»Im Gegensatz zu vielen anderen Arten haben wir beim Storch jetzt einen guten Erhaltungszustand. «In den Achtzigerjahren sah das noch ganz anders aus: Damals habe es in den beiden deutschen Staaten weniger als 3000 Brutpaare gegeben, führte der Nabu aus. In vielen Regionen waren Störche demnach komplett verschwunden.
Schuld daran seien Nahrungsmangel durch eine intensivierte Landwirtschaft, die Trockenlegung von Mooren und Gefahren auf den Zugwegen der Tiere gewesen. Warum es wieder mehr Störche hierzulande gibtDass es hierzulande wieder mehr Störche gebe, sei auf gezielte Naturschutzmaßnahmen wie die Wiedervernässung von Mooren zurückzuführen. Zudem gebe es mittlerweile verstärkt Grünlandbewirtschaftung, die auf den Weißstorch abgestimmt sei.
Bild vergrößern Weißstörche im Nest Foto: Patrick Pleul / dpa Aber auch die Störche passten sich an, so der Nabu. Immer mehr der Tiere haben ihren Zug im Herbst stark verkürzt – und ihre Überlebensrate so erhöht. »Durch Deutschland verläuft eine sogenannte Zugscheide.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




