
Zehdenick: Landkreis warnt vor Bromat im Trinkwasser
Grenzwert überschritten »Nicht zum Verzehr geeignet« – Landkreis warnt vor Bromat im Trinkwasser in Zehdenick Im brandenburgischen Zehdenick ist das Trinkwasser derzeit nicht zum Verzehr geeignet. Grund dafür ist eine...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Grenzwert überschritten »Nicht zum Verzehr geeignet« – Landkreis warnt vor Bromat im Trinkwasser in Zehdenick Im brandenburgischen Zehdenick ist das Trinkwasser derzeit nicht zum Verzehr geeignet. Grund dafür ist eine erhöhte Bromatkonzentration. Die Ursache dafür ist laut Stadtwerken noch unklar.
58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Leitungswasser (Symbolbild) Foto: Hendrik Schmidt / dpa Im Trinkwasser der Stadt Zehdenick im Kreis Oberhavel in Brandenburg ist eine erhöhte Konzentration von Bromat festgestellt worden.
Die Einzelheiten
»Das Trinkwasser ist bis auf Widerruf nicht zum Verzehr geeignet«, heißt es in einer Warnmeldung des Landkreises Oberhavel . Es dürfe ausschließlich für die Körperhygiene und Reinigung verwendet werden. Bromat (Salz der Bromsäure) gilt laut Gesundheitsbehörden als möglicherweise krebserregend.
»Eine Nutzung zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken, zum Kochen sowie zum Waschen oder Abspülen von Lebensmitteln ist bis auf Weiteres nicht zulässig«, hieß es. Bei Säuglingen und Kleinkindern sei besonders darauf zu achten, dass beim Duschen oder Baden kein Trinkwasser verschluckt wird. Die Stadtwerke teilten im Internet mit , zunächst seien Kitas und Schulen informiert worden, damit vorsorglich kein Leitungswasser getrunken werde.
Es gebe aber keinen Grund zur Sorge. Die Stadtwerke seien im Austausch mit dem Gesundheitsamt und stimmten weitere notwendige Schritte ab. Mehr zum Thema Verunreinigung mit Bakterien: Wiesbadener sollen Leitungswasser abkochen Vorfall in Ronneburg: Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Chlor in Freibadgetränk Maßnahme nach Bakterienfund: Würzburger sollen Leitungswasser abkochen Die Überschreitung des Bromat-Grenzwertes sei erstmalig gemessen worden, hieß es.
Was Experten sagen
Weitere Labore seien mit der Prüfung beauftragt worden. Bromat entsteht laut den Stadtwerken durch die Aufbereitung von Wasser mit Ozon. Dies finde im Wasserwerk aber nicht statt.
Nun soll geklärt werden, wie es zum erhöhten Grenzwert kam.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




