
Zehn Jahre danach: Wie Frankfurt vom Brexit profitiert
Zehn Jahre danach : Wie Frankfurt vom Brexit profitiert Von Daniel Schleidt 12.07.2026, 11:16Lesezeit: 5 Min. Im Frankfurter Taunusturm stockte die Bank J. P. Morgan nach dem Brexit ihre Mitarbeiterzahl und Büroflächen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Zehn Jahre danach : Wie Frankfurt vom Brexit profitiert Von Daniel Schleidt 12. 2026, 11:16Lesezeit: 5 Min. Im Frankfurter Taunusturm stockte die Bank J.
Morgan nach dem Brexit ihre Mitarbeiterzahl und Büroflächen auf. Michael BraunschädelAls die Briten 2016 für den EU-Austritt stimmten, war der Schock groß – auch in Frankfurt. Doch die Stadt nutzte die Chance.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Am Morgen danach herrschte auch in der Redaktion der F. geschäftiges Treiben. Auf aktuelle Ereignisse zu reagieren, das ist Alltag in Zeitungshäusern, aber mit diesem Ergebnis hatten dann doch die wenigsten gerechnet.
Vorbereitet war man trotzdem, und kurz darauf waren die ersten Texte darüber, welche Folgen der Brexit für Frankfurt und die Rhein-Main-Region haben würde, recherchiert und geschrieben. Schon damals, so viel Selbstlob sei erlaubt, schauten die Kollegen auf die Themen, die sich auch im Rückblick als die wichtigsten Konsequenzen des Brexits erwiesen: auf die Folgen des EU-Austritts der Briten für den Wohnungsmarkt, für den Handel hessischer Unternehmen mit jenen auf der Insel oder für die Menschen, die in Frankfurts Partnerstadt Birmingham nun mit dem Brexit leben mussten (und es bis heute müssen). Natürlich schauten wir auch, was britische Bewohner Frankfurts und regionale Politiker zu sagen hatten (nichts Gutes) und was der Brexit für die Börsenfusion bedeuten könnte, die der damalige Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter seinerzeit auf Biegen und Brechen durchdrücken wollte – und die schließlich scheiterte, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wegen des Brexits (siehe Seite 20).
Auch die Banken waren ein großes Thema. Nur der Tenor des Textes unter der Überschrift „Frankfurt bringt sich in Stellung“ unterschied sich von den anderen Analysen: Er war positiver. Denn bei allem Schock und bei aller Traurigkeit, die sich durch die überwältigende Zahl der Kommentare zum Brexit-Entscheid zogen, war schon wenige Stunden nach der Veröffentlichung seines Ergebnisses klar, dass es auch Gewinner geben könnte.
Was Experten sagen
Und dass Frankfurt dazugehören könnte. Nach dem Brexit: Frankfurt war vorbereitetUm genau zu sein, gab es einige in Frankfurt, die schon vorher genau darüber nachgedacht hatten. Also über die Frage, was eigentlich passieren würde, wenn sich am 23.
Juni 2016 die „Leave“- gegen die „Remain“-Fraktion durchsetzen würde und die Briten die Europäische Union verlassen würden. Zum Beispiel in den Reihen von Frankfurt Main Finance. Was wäre eigentlich, wenn ...?
Diese Frage wurde von Vertretern der Finanzplatzinitiative gemeinsam mit Wirtschaftsförderern und Standortvermarktern bereits Wochen vorher besprochen. Will vom Brexit profitieren: Oliver Behrens ist Präsident von Frankfurt Main Finance.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





