
ZEW-Lob für Regierung: Staatliche Coronahilfen haben 140.000 Betriebe gerettet
ZEW-Studie Staatliche Coronahilfen haben 140.000 Betriebe gerettet Die Coronapandemie hat die Wirtschaft in eine schwere Krise gestürzt. Einer Studie zufolge wäre der Flurschaden erheblich schwerwiegender ausgefallen,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ZEW-Studie Staatliche Coronahilfen haben 140. 000 Betriebe gerettet Die Coronapandemie hat die Wirtschaft in eine schwere Krise gestürzt. Einer Studie zufolge wäre der Flurschaden erheblich schwerwiegender ausgefallen, hätte die Regierung nicht so beherzt eingegriffen.
08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Biergarten in München: »Steuervergünstigungen können sehr schnell ein politisches Eigenleben entwickeln« Foto: Helmut Meyer zur Cap / imagebroker / IMAGO Trotz einiger Fehlanreize haben die Wirtschaftshilfen des Bundes während der Coronapandemie einer Studie zufolge Unternehmen und Arbeitsplätze wirksam stabilisiert.
Die Einzelheiten
2020 und 2021 seien rund 140. 000 Unternehmen vor der Schließung bewahrt worden, sagte Ökonom Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Donnerstag. 000 Arbeitsplätze seien gesichert worden.
In seiner Stellungnahme für die Enquete-Kommission »Aufarbeitung der Coronapandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse« des Bundestages empfiehlt Heinemann allerdings für künftige Krisen zielgenauere Hilfen, ein reformiertes Kurzarbeitergeld und den Verzicht auf sektorale Steuervergünstigungen. »Die Gesamtbilanz der deutschen Corona-Wirtschaftshilfen fällt günstig aus«, sagte der Leiter des ZEW-Forschungsbereichs »Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft«. Die Politik habe ihren finanziellen Spielraum schnell und entschlossen genutzt.
Damit seien viele grundsätzlich überlebensfähige Unternehmen durch eine außergewöhnliche Krise gebracht worden. »Für künftige Krisen müssen wir allerdings noch stärker darauf achten, dass staatliche Hilfen den notwendigen Strukturwandel nicht dauerhaft behindern«, betonte Heinemann. »Krisenpolitik sollte schnell stabilisieren, aber mit zunehmender Dauer auch stärkere Anreize zur Anpassung der Unternehmen setzen.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





