Nasa-Satellit »Swift« auf Erde gestürzt
Rettung gescheitert Nasa-Satellit »Swift« auf Erde gestürzt Mit einer spektakulären Mission wollte die Nasa ein wichtiges Himmelsobservatorium retten. Das misslang. Der Satellit ist nun verglüht, Teile könnten die...
December 31 — İsrail x Hamas Ateşkes II. Aşama...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rettung gescheitert Nasa-Satellit »Swift« auf Erde gestürzt Mit einer spektakulären Mission wollte die Nasa ein wichtiges Himmelsobservatorium retten. Der Satellit ist nun verglüht, Teile könnten die Erdoberfläche erreicht haben. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Nasa-Observatorium »Swift« (Computergrafik) Foto: HO / Nach dem Scheitern einer beispiellosen Rettungsmission der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist ein Forschungssatellit zurück auf die Erde gestürzt.
Das Himmelsobservatorium sei ungefähr über Indonesien wieder in die Erdatmosphäre eingetreten, teilte die Nasa mit. Dabei sei wohl ein Großteil des Satelliten verglüht – »aber einige Komponenten könnten den Wiedereintritt überstanden haben«, hieß es. Berichte über Schäden gab es bislang nicht.
Bei dem Forschungssatelliten handelt es sich um das mit drei Teleskopen ausgestattete, unbemannte Himmelsobservatorium »Swift«. Es war 2004 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gebracht worden und hatte seitdem vor allem gewaltige Energieausbrüche im Universum untersucht, sogenannte Gammablitze. Der Satellit war bis zum Schluss in einem guten Zustand, er verfügt jedoch über kein eigenes Antriebssystem.
Was Experten sagen
Von Sonnenausbrüchen ausgelöste starke geomagnetische Stürme bremsten »Swift«, sodass das Observatorium in seiner Umlaufbahn schneller absackte als erwartet. Schleppraumschiff sollte »Swift« rettenWegen der großen Bedeutung der von »Swift« gelieferten Forschungsdaten hatte sich die Nasa kurzfristig für die beispiellose Rettungsmission entschieden. Anfang Juli war daraufhin ein unbemanntes Schleppraumschiff namens »Link« mit Hilfe eines »Stargazer«-Flugzeugs und einer »Pegasus«-Rakete von einem Atoll der Marshallinseln im Südpazifik gestartet.
Mehr zum Thema Forschungssatellit »Swift«: Rettungsaktion der Nasa ist gescheitert 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Zwilling ist noch unterwegs: Nasa-Sonde stürzt viel früher als geplant zurück auf die Erde 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Wiedereintritt von Satelliten: Wenn es knallt, ist es vielleicht Müll aus dem All 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen »Link« wurde im Auftrag der Nasa von der US-Raumfahrtfirma Katalyst Space mit einem Budget von rund 30 Millionen Dollar (etwa 26 Millionen Euro) entwickelt und gebaut. Das rund 400 Kilogramm schwere Raumschiff mit drei Roboterarmen, drei Hauptantriebswerken und zahlreichen weiteren Instrumenten sollte sich dem Forschungssatelliten nähern und ihn über einen Zeitraum von mehreren Monaten in seine ursprüngliche Umlaufbahn zurückbringen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




