Moskau: Kinderhospiz-Leiterin wegen »Falschinformationen« über russische Armee festgenommen
Nach Post auf Telegram Kinderhospiz-Leiterin wegen »Falschinformationen« über russische Armee festgenommen Vor drei Jahren schrieb eine Russin auf Telegram über zivile Opfer des Ukrainekriegs. Jetzt wurde die Leiterin...
December 31 — İsrail x Hamas Ateşkes II. Aşama...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach Post auf Telegram Kinderhospiz-Leiterin wegen »Falschinformationen« über russische Armee festgenommen Vor drei Jahren schrieb eine Russin auf Telegram über zivile Opfer des Ukrainekriegs. Jetzt wurde die Leiterin eines Kinderhospizes in Moskau festgenommen. Der Vorwurf: Verbreitung von Fake News aus »politischem Hass«.
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Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bild vergrößern Frau vor zerstörten Häusern in Butscha (Ukraine, April 2022) Foto: ROMAN PILIPEY / EPA In Russland ist die Leiterin eines Kinderhospizes wegen angeblicher Kritik an der russischen Armee festgenommen worden. Seine Mandantin Lida Moniawa werde verdächtigt, »Falschinformationen« über die russischen Streitkräfte verbreitet zu haben, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Mittwoch der Nachrichtenagentur . Die Anklage wirft der 38-Jährigen demnach vor, aus »politischem Hass« gehandelt zu haben.
Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft. Moniawa ist Gründerin und Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation mit Sitz in Moskau, die sich für die Sterbebegleitung von Kindern und jungen Erwachsenen einsetzt. Ihre Festnahme geht ihrem Anwalt zufolge auf einen Beitrag im Onlinedienst Telegram von 2023 anlässlich des ersten Jahrestags des Ukrainekriegs zurück.
Was Experten sagen
Darin verwies Moniawa demnach auf Uno-Daten zu Tausenden zivilen Opfern. Russin bekannte sich »nicht schuldig«Das für die Verfolgung besonders schwerwiegender Straftaten zuständige russische Ermittlungskomitee teilte mit, dass Moniawa wegen der »vorsätzlichen Verbreitung von Falschinformationen über den Einsatz der russischen Streitkräfte« angeklagt worden sei. »Moniawa wurde festgenommen.
Bei der Vernehmung bekannte sie sich hinsichtlich der ihr zur Last gelegten Tat nicht schuldig«, hieß es in der Erklärung. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezeichnete die Festnahme Moniawas als »einen weiteren dreisten Versuch der russischen Behörden, gegen jegliche Äußerung von Antikriegshaltung vorzugehen«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



