
250 Jahre Amerika: Was gibt es da zu feiern?
250 Jahre Amerika : Was gibt es da zu feiern? Von Majid Sattar, Washington 03.07.2026, 21:22Lesezeit: 7 Min. Ein Präsident, der versucht, die Republik autoritär umzukrempeln: Donald Trump im Oval OfficeAPDer 250....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. 250 Jahre Amerika : Was gibt es da zu feiern? Von Majid Sattar, Washington 03. 2026, 21:22Lesezeit: 7 Min.
Ein Präsident, der versucht, die Republik autoritär umzukrempeln: Donald Trump im Oval OfficeAPDer 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sollte ein Fest für die Demokratie sein. Aber die Zeiten dafür sind schlecht.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die wahre Festansprache zum Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit ist längst gehalten worden. Es ist nicht ohne Ironie, dass es der britische Monarch König Charles war, der sie hielt: ein Nachfahre von Georg III. Juli 1776 dreizehn Kolonien lossagten und die Vereinigten Staaten von Amerika begründeten.
Ende April wandte sich Charles an beide Kammern des Kongresses in Washington und verneigte sich vor den amerikanischen Gründervätern: Sie seien kühne und phantasievolle „rebels with a cause“ gewesen, sagte der König – Rebellen aus gutem Grund. Vor 250 Jahren – Charles fügte augenzwinkernd hinzu: „Wie wir im Vereinigten Königreich sagen: erst neulich“ – hätten sie aus ungleichen Kolonien eine Nation geschmiedet, mit der revolutionären Idee von „Leben, Freiheit und dem Streben nach Glückseligkeit“. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Der König schloss mit einer sehr aktuellen Mahnung. Er baute eine Brücke von der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zur britischen Magna Charta, und er sagte: Zu den Grundprinzipien beider angelsächsischen Demokratien zähle, dass die Macht der Exekutive kontrolliert und ausbalanciert werden müsse. Kann man feiern, als wäre nichts?
Was Experten sagen
Womit wir beim Problem wären: Kann man Amerika im Jahr 2026 einfach so feiern? Kein Versuch, die Republik autoritär umzukrempeln? Keine schamlose Korruption des Trump-Clans?
Kein Präsident, der seine politischen Gegner verfolgt und das Volk täglich anlügt, ohne rot zu werden? Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen Der Schauspieler und Filmemacher Robert De Niro sagte dieser Tage, der Satz „Wir lieben unser Land“ bleibe ihm im Halse stecken, weil das Land gegenwärtig nicht so liebenswert sei.
„Ich sage es ungern, aber unser Land zu lieben, beginnt so zu klingen wie die Worte einer missbrauchten Ehepartnerin, die sagt, sie liebe ihren schlagenden Mann. “ De Niro ist kein linker Panikmacher. Er ist ein amerikanischer Patriot, der mit dem Film „Der gute Hirte“ der CIA ein kritisches Denkmal gesetzt hat.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





