
250 Jahre USA: „Die Demokraten sind vollständig in der Geldfalle“
250 Jahre USA : „Die Demokraten sind vollständig in der Geldfalle“ Von Majid Sattar, Washington 02.07.2026, 22:34Lesezeit: 5 Min. AFPWie steht es um die Demokratie in Amerika 250 Jahre nach Unterzeichnung der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. 250 Jahre USA : „Die Demokraten sind vollständig in der Geldfalle“ Von Majid Sattar, Washington 02. 2026, 22:34Lesezeit: 5 Min. AFPWie steht es um die Demokratie in Amerika 250 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung?
Ein Gespräch mit der Harvard-Historikerin Jill Lepore. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Frau Professor Lepore, als die Vereinigten Staaten 1976 das 200. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung begingen, befand sich das Land in einer schweren Krise.
Die Einzelheiten
Die Stichworte sind Vietnam, Watergate und der Ölpreisschock. Im Weißen Haus saß zudem ein Präsident, der vom Volk nicht in das Amt gewählt worden war. Kann man mit Blick auf die Gegenwart sagen: Wir haben schon andere Krisen überstanden?
Der große Aufruhr lag ja schon zwei Jahre zurück. Als Gerald Ford 1974 nach dem Rücktritt von Richard Nixon Präsident wurde, sagte er den berühmten Satz, dass der „lange Albtraum“ für die Nation vorbei sei. 1976 hatten die Amerikaner den Eindruck, dass sich das Land schon wieder stabilisiert hatte.
2026 ist ein außergewöhnlicher Moment in der amerikanischen Geschichte. Ich glaube nicht, dass die Amerikaner der Ansicht sind, dass man dabei ist, die Krise hinter sich zu lassen. Natürlich ist das Land polarisiert: Die einen würden es keinen Albtraum nennen – und der Präsident nennt es sogar ein „goldenes Zeitalter“.
Was Experten sagen
Die anderen sehen das Land in einer schweren Krise. Die fünf Männer, die die amerikanische Verfassung ausgearbeitet haben, präsentieren ihren Entwurf dem Kongress: Zumindest hat der Maler John Trumbull sich das für sein Gemälde so vorgestellt. Yale University Art GalleryDie Vereinigten Staaten unterscheiden sich von anderen westlichen Demokratien.
Sie gründen auf einer Idee: „Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit“. Die politische Realität war aber von Beginn an gekennzeichnet vom Gegensatz zwischen den Interessen der Kaufleute an der Ostküste und den agrarischen Interessen der früheren Sklavenhalter im Süden. Die Verfassung versuchte dies auf vielfache Weise auszugleichen.
Ist die heutige Spaltung in MAGA-Amerika und das liberale Amerika immer noch Ausdruck dieses Gegensatzes? Es gibt sicher längere Linien. Wenn man sich etwa die Karte anschaut, gibt es Anzeichen für einen Widerhall alter Konfliktlinien.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





