
250 Jahre Vereinigte Staaten: Erbarmen, die Hessen kommen
250 Jahre Vereinigte Staaten : Erbarmen, die Hessen kommen Von Winand von Petersdorff, Washington 03.07.2026, 21:21Lesezeit: 9 Min. Pulverrauch für die Freiheit: Amerikanische Freiwillige spielen eine Schlacht des...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: 250 Jahre Vereinigte Staaten : Erbarmen, die Hessen kommen Von Winand von Petersdorff, Washington 03. 2026, 21:21Lesezeit: 9 Min. Pulverrauch für die Freiheit: Amerikanische Freiwillige spielen eine Schlacht des amerikanischen Bürgerkriegs nach.
AFPVor 250 Jahren erreichten einige zehntausend hessische Soldaten Amerika, um für die britische Krone die Rebellion niederzuschlagen. Dahinter stand ein fragwürdiges Geschäftsmodell. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nacht für Nacht verlässt der enthauptete hessische Soldat sein Grab in Sleepy Hollow, New York, besteigt sein Pferd und sucht nach seinem Kopf.
Die Einzelheiten
Die bekannte Kurzgeschichte Washington Irvings aus dem frühen neunzehnten Jahrhundert macht die Hessen zum Schreckgespenst. Vor 250 Jahren erreichten die ersten großen Kontingente deutscher Soldaten Nordamerika. Die Fürsten von sechs deutschen Staaten hatten der britischen Krone rund 30.
Sie sollten helfen, die amerikanische Rebellion niederzuschlagen, und stellten rund ein Drittel der britischen Armee. Gemeinhin nannte man sie alle Hessen, weil Hessen-Kassel mit rund 17. 000 Mann das größte Kontingent stellte.
Ohne die Deutschen hätte der englische König George III. den Krieg nicht acht Jahre lang führen können. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Thomas Jefferson, einer der Gründungsväter der amerikanischen Republik, schrieb: „Er (Georg III. ) ist zu dieser Zeit dabei, große Armeen fremder Söldner heranzuschaffen, um das bereits begonnene Werk des Todes, der Verwüstung und der Tyrannei zu vollenden – unter Umständen von Grausamkeit und Treulosigkeit, die selbst in den barbarischsten Zeitaltern kaum ihresgleichen finden. “Die Geschichte der Hessen in Amerika ist mehr als eine Anekdote aus dem Unabhängigkeitskrieg.
Es ist die Geschichte von einem deutschen Kleinstaat, der seine Armee zum Exportgut macht – und von Soldaten, die zugleich Opfer, Profiteure und Akteure dieses Geschäfts waren. Historiker nennen das Geschäftsmodell Soldatenhandel: Fürsten stellten nicht einzelne Söldner, sondern ganze Regimenter samt Offizieren, Ärzten und Geistlichen gegen Geld in fremde Dienste. Haben die Fürsten ihre Landeskinder für Luxus verkauft?
Bis heute haftet dem Geschäft der Ruch an, dass deutsche Fürsten ihre Landeskinder verkauft hätten, um Schlösser, Mätressen und Hofkapellen zu finanzieren. Der Journalist Friedrich Kapp verurteilte 1864 die Praxis als System der Fürsten, „Einnahmen zu generieren und ihren Hang zum Luxus zu befriedigen“. Dichter Friedrich Schiller dramatisierte in „Kabale und Liebe“ den Vorwurf: Als die Mätresse des Fürsten Juwelen bekommt, die aus dem Erlös des Soldatenhandels gekauft wurden, empört sie sich: „Soll ich den Fluch seines Landes in meinen Haaren tragen?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





