
40 Prozent der Beschäftigten zweifeln am Durchhalten bis zur Rente
Studie des DGB 40 Prozent der Beschäftigten zweifeln am Durchhalten bis zur Rente Die Bundesregierung möchte das Renteneintrittsalter schrittweise erhöhen. Doch viele Arbeitnehmer glauben nicht, dass sie tatsächlich so...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Studie des DGB 40 Prozent der Beschäftigten zweifeln am Durchhalten bis zur Rente Die Bundesregierung möchte das Renteneintrittsalter schrittweise erhöhen. Doch viele Arbeitnehmer glauben nicht, dass sie tatsächlich so lange arbeiten können. In einigen Branchen sind die Zweifel besonders groß.
35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Älterer Arbeitnehmer: Bis zur Rente durchhalten?
Die Einzelheiten
Foto: Daniel Ingold / Westend61 / picture alliance Vier von zehn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland glauben einer neuen Erhebung zufolge nicht, dass sie ihren Job bis zum Erreichen des Renteneintrittsalters ausüben können. Im Handwerk, in der Pflege, im Baugewerbe, in Erziehungsberufen und anderen körperlich und psychisch belastenden Berufen zweifelt sogar die Hälfte der Beschäftigten an einem Durchhalten bis zur Rente, wie die Sonntagszeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Die Ergebnisse beruhen auf einer neuen Auswertung des DGB-Index Gute Arbeit .
Für die Auswertung wurden knapp 28. 000 Beschäftigte in den Jahren 2022 bis 2026 befragt. Demnach glauben lediglich 53 Prozent, ihre derzeitige Tätigkeit bis zum gesetzlichen Renteneintritt ohne Einschränkungen ausüben zu können – 40 Prozent rechnen dagegen nicht damit.
Sanitär, Heizung und Pflege besonders betroffenBesonders groß sind die Zweifel in einzelnen Berufsgruppen. So erwarten 72 Prozent der Beschäftigten im Bereich Sanitär, Heizung und Klempnerei, ihren Beruf nicht bis zur Rente ausüben zu können. In der Krankenpflege sind es 71 Prozent, in der Altenpflege 67 Prozent, in Hochbauberufen 66 Prozent und bei Erzieherinnen und Erziehern 57 Prozent.
Was Experten sagen
Beschäftigte mit hoher körperlicher Belastung, ständigem Zeitdruck oder starker Lärmbelastung trauen sich demnach deutlich seltener zu, bis zum Renteneintritt zu arbeiten. Auch lange Arbeitszeiten, geringe Handlungsspielräume und fehlende betriebliche Gesundheitsförderung verschlechtern die Einschätzung. Mehr zum Thema Reform der Altersvorsorge: Anja Mikus verwaltet Milliarden für Atommüll.
Jetzt soll sie die Rente sichern Von Michael Brächer Schwarz-rote Bundesregierung: Das sind die fünf wichtigsten Beschlüsse der Koalition Von Gerald Traufetter Topökonom über Rentenreform: »Manche Vorschläge in dem Papier sind hart an der Unlesbarkeit. Am schlimmsten sind die Empfehlungen 14 und 15« Ein Interview von Benjamin Bidder DGB-Chefin Yasmin Fahimi sprach gegenüber den Funke-Medien von einem »bitteren Befund«. »Diese Realitäten darf die Regierung bei ihren Rentenentscheidungen nicht länger ignorieren«, forderte sie.
»Statt die Messlatte beim Renteneintrittsalter immer höher zu legen, braucht es würdige Übergänge in die Rente und gesündere Arbeitsbedingungen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





