
AfD: Alice Weidel erteilt gemeinsamem Auftritt mit Sahra Wagenknecht eine Absage
Wahlkampf-Duelle Weidel erteilt gemeinsamem Auftritt mit Wagenknecht eine Absage – vorerst Das BSW wollte seine Gründerin Sahra Wagenknecht mit AfD-Chefin Alice Weidel auf die Bühne schicken – und hoffte auf...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Wahlkampf-Duelle Weidel erteilt gemeinsamem Auftritt mit Wagenknecht eine Absage – vorerst Das BSW wollte seine Gründerin Sahra Wagenknecht mit AfD-Chefin Alice Weidel auf die Bühne schicken – und hoffte auf Wahlkampfwerbung. Nun hat die AfD das Angebot nach SPIEGEL-Informationen besonders süffisant abgelehnt. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern AfD-Chefin Alice Weidel Foto: Lenny Karpe / Andreas Gora / IMAGO AfD-Chefin Alice Weidel hat dem Vorschlag des BSW für gemeinsame Wahlkampfauftritte eine Absage erteilt. Das bestätigte der Sprecher der AfD-Vorsitzenden dem SPIEGEL.
Die Einzelheiten
Zwar stünde die AfD »selbstverständlich« für einen Dialog bereit, letztlich sei aber jede wahlwerbende Partei für ihren Wahlkampf selbst verantwortlich. Eine Hintertür ließ das Büro Weidels zudem offen – Seitenhieb inklusive: Das BSW stünde vor der Herausforderung, die Fünfprozenthürde bei den kommenden Landtagswahlen zu überspringen. »Sollte es das erreichen, ist die AfD selbstverständlich zu Gesprächen bereit«, so der Sprecher.
Mehr zum Thema Wagenknecht schreibt Weidel: Wie das BSW den Schulterschluss mit der AfD sucht Von Marc Röhlig Der blauen Welle im Osten auf der Spur: Ich bin durch meine Heimat gereist, AfD-Land. Und ich merke: Ich lag falsch Von Jochen-Martin Gutsch Wahlkampf in Halle: In Sachsen-Anhalt wittert Sahra Wagenknecht ihre letzte Chance Aus Halle berichtet Marc Röhlig Die BSW-Spitze hatte am vergangenen Freitag der AfD in einem Brief vorgeschlagen, bei den anstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gegenseitig von gemeinsamen Rededuellen zu profitieren. Der Brief liegt dem SPIEGEL vor .
Konkret sollte sich Weidel mit BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht duellieren. Man könne je eine Veranstaltung in Magdeburg und eine in Schwerin abhalten, auf die Spielregeln könne man sich noch verständigen. Unruhe beim BSWAus Sicht des BSW sei das im Interesse der Wählenden: Abseits angeblich festgefahrener Wahlformate würden mit Weidel und Wagenknecht »zwei Frauen, die Hallen und Marktplätze füllen«, die politische Debatte wieder in die Mitte der Gesellschaft holen.
Was Experten sagen
Im Brief betonte die BSW-Spitze, wo sie Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede im Programm mit den Rechtsextremen sieht, die man diskutieren könne. Auch Weidels Büro sprach nun von Gemeinsamkeiten, etwa weil man gemeinsam für Diplomatie einstünde und für die sofortige Beendigung des Ukrainekriegs eintrete. Im BSW sorgte der Brief der Vorsitzenden Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi für Unruhe.
Viele Mitglieder kritisierten die Nähe zu den Rechtsextremen, einige kündigten ihren Parteiaustritt an. Wagenknecht schlägt rhetorisch schon länger eine Brücke zur AfD, spricht etwa auch von »propagandistischem Staatsfunk« mit Blick auf die öffentlich-rechtlichen Medien.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





