
AfD und Demokratie: Was deutsche Unternehmen wirklich denken
AfD und Demokratie : Was deutsche Unternehmen wirklich denken Von Johannes Pennekamp 06.07.2026, 07:11Lesezeit: 3 Min. Demokratie in Gefahr? Kuchen beim AfD-Parteitag in ErfurtReutersDie große Mehrheit der deutschen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: AfD und Demokratie : Was deutsche Unternehmen wirklich denken Von Johannes Pennekamp 06. 2026, 07:11Lesezeit: 3 Min. Demokratie in Gefahr?
Kuchen beim AfD-Parteitag in ErfurtReutersDie große Mehrheit der deutschen Unternehmen bekennt sich zur Demokratie. In Ostdeutschland ist die Begeisterung aber geringer – und man überlegt sich, wie man sich im Fall einer AfD-Regierung positioniert. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September rücken nicht nur die hohen Zustimmungswerte der AfD in den Fokus, sondern auch die Frage, wie sich Unternehmen politisch positionieren.
Die Einzelheiten
Für Schlagzeilen sorgte kürzlich eine Wahlkampfveranstaltung in Halberstadt (Sachsen-Anhalt), bei der rund 150 mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer vor allem den Kandidaten der in dem Bundesland als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei beklatschten. Eine neue Studie, für die das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW), die Universität St. Gallen und die Bertelsmann-Stiftung rund 900 kleine und mittlere Unternehmen im ganzen Land befragten, gibt nun einen genaueren Einblick in die politischen Haltungen und die Sicht auf die eigene gesellschaftliche Rolle.
93 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Demokratie demnach als wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie schaffe Rechtsstaatlichkeit, unternehmerische Freiheit, Planungssicherheit, offene Diskurse und Schutz vor Willkür. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Vertrauen in Institutionen angekratztAllerdings sieht die weit überwiegende Zahl der Unternehmensvertreter die Demokratie aktuell unter erheblichem Druck, vor allem weil das Vertrauen in demokratische Institutionen angekratzt sei. Auch gesellschaftliche Polarisierung und wirtschaftliche Schwäche werden von der großen Mehrheit als Risiken wahrgenommen. Unterschiede zeigen sich zwischen Ost- und Westdeutschland.
Was Experten sagen
73 Prozent der befragten Unternehmen im Westen halten die Demokratie für „sehr wichtig“, im Osten sind es nur 56. Die Ursache dafür lasse sich auf Basis der vorliegenden Daten nicht abschließend klären, schreiben die Autoren. Eine mögliche Erklärung sei aber die um 30 Prozentpunkte niedrigere Zufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie in der ostdeutschen Bevölkerung.
Diese Unzufriedenheit wurde auch in Einzelinterviews spürbar, die die Wissenschaftler ergänzend führten. Ein Unternehmensleiter wird zitiert: „Die Unzufriedenheit merkt man überall: in der Belegschaft, im Freundeskreis. Man ist mit der Lage nicht mehr zufrieden.
Was der Staat ausgibt, stagniert. Es wird zu wenig in die Bildung investiert, es wird zu wenig in die Infrastruktur investiert, die Straßen sind schlecht, die Telekommunikationsverbindungen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





