
AmokTat in Oberbayern: Tatverdächtiger von Schongau soll Amokläufe verherrlicht haben
AmokTat in Oberbayern : Tatverdächtiger von Schongau soll Amokläufe verherrlicht haben Von Timo Frasch 09.07.2026, 16:38Lesezeit: 3 Min. Die bayerische Polizei am Mittwoch im Einsatz an dem Gymnasium in OberbayerndpaEin...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. AmokTat in Oberbayern : Tatverdächtiger von Schongau soll Amokläufe verherrlicht haben Von Timo Frasch 09. 2026, 16:38Lesezeit: 3 Min. Die bayerische Polizei am Mittwoch im Einsatz an dem Gymnasium in OberbayerndpaEin 16 Jahre alter Jugendlicher soll an seiner ehemaligen Schule zwei 13-Jährige schwer verletzt haben.
Nun sitzt er in Untersuchungshaft – den Behörden war er bereits bekannt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 16-Jährige werde dringend unter anderem des versuchten Mordes in zwei Fällen verdächtigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Die Einzelheiten
Der Jugendliche war selbst an dem Gymnasium zur Schule gegangen. Der Jugendliche soll am Mittwoch auf dem Schulgelände zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer am Oberkörper verletzt haben. Der 16-Jährige befand sich zumindest zeitweise in psychiatrischer Behandlung.
Der Kroate war den Sicherheitsbehörden demnach bereits bekannt. Wegen zweier Vorfälle aus dem Jahr 2025 ermittle die Staatsanwaltschaft München II gegen ihn, weil er unter anderem Mitschüler bedroht und in sozialen Netzwerken Amokläufe verherrlicht haben soll. Haftgründe hätten in diesem Ermittlungsverfahren aber „zu keinem Zeitpunkt“ vorgelegen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen An neuer Schule angemeldetBundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bereits am Mittwochabend gesagt, der mutmaßliche Täter sei in Untersuchungshaft, die entsprechenden Verfahren fänden statt. Am Donnerstag sagte dann eine Polizeisprecherin auf Nachfrage, dass die Vorführung bei einem Ermittlungsrichter erst im Laufe des Tages geplant sei.
Was Experten sagen
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der 16-Jährige, selbst ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, zweimal kurzzeitig und befristet vom Unterricht ausgeschlossen worden. Nach zahlreichen intensiven Gesprächen zwischen Eltern, Lehrern, Schulpsychologen und weiteren Fachkräften sei er dann von der Schule abgemeldet und an einer neuen Schule angemeldet worden. „Das sind echte Helden für mich“Die zwei 13 Jahre alten Mädchen, die durch den mutmaßlichen Amoktäter schwer verletzt wurden, überlebten wohl auch dank des beherzten Eingreifens von zwei Lehrkräften und Mitschülern.
Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler), die am Donnerstag das Welfen-Gymnasium besuchte, bedankte sich ganz speziell bei den zwei Lehrkräften, die den mutmaßlichen Täter überwältigten, und bei den Schülerinnen und Schülern, die den beiden schwer verletzen Mädchen sofort zu Hilfe eilten. „Eines der Mädchen wäre sehr wahrscheinlich verblutet, wenn sie das nicht gemacht hätten. Also die haben ihr wahrscheinlich das Leben gerettet“, sagte Stolz der Deutschen Presse-Agentur.
„Das sind echte Helden für mich.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





