
Andreas Büttner: Verdächtige nach Brand bei Antisemitismusbeauftragtem ermittelt
Andreas Büttner : Verdächtige nach Brand bei Antisemitismusbeauftragtem ermittelt 30.04.2026, 11:35 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner Anfang Januar bei...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Andreas Büttner : Verdächtige nach Brand bei Antisemitismusbeauftragtem ermittelt 30. 2026, 11:35 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner Anfang Januar bei einer Sitzung des Landtags in Potsdam dpa Die Ermittlungen nach dem Brandanschlag auf das Grundstück von Andreas Büttner nehmen eine spektakuläre Wende.
Tatverdächtig sind zwei Bekannte des Antisemitismusbeauftragten. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach einem Brandanschlag auf dem Grundstück des Beauftragten gegen Antisemitismus in Brandenburg im Januar sind zwei Verdächtige ermittelt worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Die Einzelheiten
Zuerst hatte der „ Tagesspiegel “ berichtet. Die Verdächtigen kommen aus dem persönlichen Umfeld von Andreas Büttner (parteilos), der seit 2024 Antisemitismusbeauftragter Brandenburgs ist. Wie er der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte, handelt es sich dabei um zwei Bekannte.
Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur am Dienstag mit, wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung seien im Ermittlungsverfahren zwei Beschuldigte „namhaft“ gemacht worden. Es seien „unter anderem exekutive Maßnahmen in zwei anderen Bundesländern durchgeführt“ worden. Der „Tagesspiegel“ berichtete zuvor, es habe Durchsuchungen in mehreren Bundesländern gegeben.
Büttner: Wohl kein antisemitisches Motiv Büttner sagte der dpa, bei den Verdächtigen handele es sich um Bekannte, mit denen er 2023 eine Firma gegründet habe. Er sei bei der Polizei auch als Zeuge vernommen worden. „Wenn die beiden tatsächlich die Täter sind, hat das aus meiner Sicht nichts mit Antisemitismus zu tun“, so Büttner.
Was Experten sagen
„Ich bin geschockt“, sagte er. Er hoffe, dass die Polizei schnell die Motivlage herausfinde. Die Gesellschaft, die im Bereich Solarenergie habe arbeiten wollen, sei zwar gemeinsam gegründet worden, habe aber keine Projekte realisiert.
„Da ist nichts passiert, das ist eine tote Gesellschaft“, erklärte Büttner. Dem „Tagesspiegel“ sagte er, er habe die beiden Tatverdächtigen auch nach dem Brand noch mehrere Male getroffen. Man habe über den Brand gesprochen, doch die beiden hätten „nie etwas gesagt, was auf eine Beteiligung hindeutete“.
Er habe keine Vermutung, was das Motiv der mutmaßlichen Täter sein könnte, so Büttner. Generalstaatsanwaltschaft spricht von „Anschlag“ Auf seinem Privatgrundstück in Templin setzten Täter im Januar dieses Jahres ein Gebäude in Brand. Es stand neben dem Wohnhaus, in dem Büttner mit seiner Familie lebt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




