
Andrew Burnham: Der Heilsbringer übernimmt ohne Dramatik
Andrew Burnham : Der Heilsbringer übernimmt ohne Dramatik Von Johannes Leithäuser, London 20.07.2026, 06:25Lesezeit: 5 Min. Andy Burnham in Kent am FreitagdpaAndy Burnham wird britischer Premierminister. Das öffentliche...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Andrew Burnham : Der Heilsbringer übernimmt ohne Dramatik Von Johannes Leithäuser, London 20. 2026, 06:25Lesezeit: 5 Min. Andy Burnham in Kent am FreitagdpaAndy Burnham wird britischer Premierminister.
Das öffentliche Rampenlicht muss er sich aber mit einem Deutschen teilen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das englische WM-Fieber ist auch in der politischen Arena von Westminster noch nicht ganz abgeklungen. Fußball-Formeln halten sich jedenfalls: „Wir haben gerade Trinkpause gehabt, und jetzt geht’s in die zweite Halbzeit“, kommentierte die Labour-Abgeordnete Dawn Butler nicht ganz sattelfest den Machtwechsel an der Spitze ihrer Partei, dessen Zeugin sie am Freitag gerade gewesen war – so als sei das Verstoßen des eigenen Parteiführers und Premierministers und die bejubelte Ausrufung eines ehrgeizigen Parteirebellen von außerhalb die selbstverständlichste Sache der Welt.
Die Einzelheiten
Und in gewisser Weise stimmt es ja: Sieben Premierminister im gerade vollendeten ersten Brexit-Jahrzehnt, oder fünf in den vergangenen vier Jahren, welche Rekordzahl man auch immer nimmt: Wechsel in der Führung des Landes sind fast zur Gewohnheit geworden im Vereinigten Königreich. In dessen dominierendem englischen Landesteil wird der Personaltausch Keir Starmer gegen Andrew Burnham gegenwärtig allerdings ein bisschen überlagert von der Frage, ob Thomas Tuchel nach der blamablen englischen Halbfinal-Niederlage gegen Argentinien weiterhin der geeignete Trainer für das Nationalteam der „Drei Löwen“ ist. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Das Foto mit dem KönigRichtige Regierungswechsel sind in Großbritannien immer von einer inszenierten Dramatik begleitet: Da bittet der Premierminister, dessen Partei am Vortag die Unterhauswahl verloren hat, gleich nach der Auszählung der letzten Wahlkreise am folgenden Morgen den Monarchen um eine Audienz, um seinen Rücktritt einzureichen. Da erwartet der Chef der siegreichen Partei sofort anschließend einen Anruf aus dem Palast und reist dorthin, um mit der Bildung einer neuen Regierung betraut zu werden. Das britische Publikum kann die Autofahrt durch die Londoner Innenstadt live aus der Vogelperspektive verfolgen; alle Fernsehstationen haben eigene Hubschrauber in der Luft.
Der Palast veröffentlicht meist nur ein Foto. Das letzte Mal zeigte es Keir Starmer, wie er die Hand von König Charles III. nahm und damit quasi zum Premierminister bestimmt wurde.
Ein ähnliches Foto wird an diesem Montag publiziert werden – da wird der König die Hand von Andrew Burnham schütteln. Aber von dieser Szene abgesehen, die sich üblicherweise im gelben Salon des Buckingham-Palastes ereignet, fehlen alle dramatischen Elemente, und es fehlen auch, je nachdem, die Enttäuschung oder die Zuversicht, die sonst zu spüren ist – nicht nur im Regierungsviertel von Westminster, sondern auch anderswo.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




