
Angriff auf Stadttheater: Auch Theater müssen sich vor Hackern schützen
Angriff auf Stadttheater : Auch Theater müssen sich vor Hackern schützen Ein Kommentar von Eva-Maria Magel 26.06.2026, 15:14Lesezeit: 2 Min. Hacker sorgen für monatelange Arbeit: Das Stadttheater Gießen ist Opfer eines...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Angriff auf Stadttheater : Auch Theater müssen sich vor Hackern schützen Ein Kommentar von Eva-Maria Magel 26. 2026, 15:14Lesezeit: 2 Min. Hacker sorgen für monatelange Arbeit: Das Stadttheater Gießen ist Opfer eines Cyberangriffs geworden.
Lando HassDas Stadttheater Gießen ist Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Die zunehmende Digitalisierung auch in Theatern und anderen Kultureinrichtungen erfordert mehr Schutz. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Theater sind zäh.
Die Einzelheiten
Und sie sind, das bringt die Kunst mit sich, analog. Jedenfalls auf der Bühne. Deshalb geht auch am Theater Gießen der Lappen hoch, wie man sagt, auch wenn alles sonst brachliegt.
Es wird Monate dauern, bis der Schaden einigermaßen behoben ist, den der Hackerangriff vom 18. Juni angerichtet hat. Zuvor hat nur einmal, 2019, ein deutsches Theater einen so massiven Cyberangriff erlebt.
Der Prozess gegen den Kopf der Hacker, die damals das Staatstheater Stuttgart außer Gefecht gesetzt haben, endete erst Anfang dieses Jahres mit sieben Jahren Freiheitsstrafe. Damals waren auch Unternehmen betroffen, und es war offenbar Lösegeld für die Daten gezahlt worden. Meistens werden Unternehmen und Verwaltungseinrichtungen genannt, wenn es um Hackerattacken geht, auch der spektakuläre Fall des Uniklinikums Frankfurt ist noch im öffentlichen Gedächtnis.
Was Experten sagen
Dass die Digitalisierung längst die Kunstbetriebe prägt, gerät leicht aus dem Blick. Denn Theater sind nicht nur da digital, wo Podcasts oder Augmented Reality das Bühnenprogramm bereichern. Längst disponieren sie Proben, Räume, Personal digital, Technik, Buchung und Abrechnung, Kommunikation sind digitalisiert.
Museen und Archive wiederum bemühen sich bei Bund und Ländern um Geld für die Digitalisierung ihrer Sammlungen, sie vernetzen sich mit anderen Häusern, internationalen Portalen. All das ist großartig, senkt Schwellen zum Publikum und erleichtert Forschung, etwa zur Raubkunst.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





