
Entlassungen bei VW: Die Autobranche muss sich komplett neu ausrichten
Entlassungen bei VW : Die Autobranche muss sich komplett neu ausrichten Ein Kommentar von Christian Müßgens 26.06.2026, 20:36Lesezeit: 2 Min. Sorgenkind in Sachsen: Das VW-Werk in Zwickau steht schon lange unter...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Entlassungen bei VW : Die Autobranche muss sich komplett neu ausrichten Ein Kommentar von Christian Müßgens 26. 2026, 20:36Lesezeit: 2 Min. Sorgenkind in Sachsen: Das VW-Werk in Zwickau steht schon lange unter Beobachtung.
dpaDie Sparpläne von Volkswagen werfen ein Schlaglicht auf die Schwierigkeiten der Industrie in Deutschland. Die Marktrealität lässt sich nicht mehr wegdiskutieren. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Als Volkswagen vor anderthalb Jahren ein Sparprogramm auf den Weg gebracht hatte, war intern schon bald klar, dass die Einschnitte nicht reichen würden.
Die Einzelheiten
Seither hat sich die Situation weiter zugespitzt. Das Management in Wolfsburg stellt sich auf eine Welt ein, in der die Nachfrage kaum noch wächst und politische Konflikte das Geschäft immer stärker belasten. Zu Recht: Die Realität auf dem Weltmarkt lässt sich nicht wegdiskutieren.
Deshalb müssen jetzt weitere Kostensenkungen her, auch wenn die IG Metall schon ankündigt, mit aller Macht gegen Werksschließungen in Deutschland ankämpfen zu wollen. Der größte Druck kommt aus China. In der Volksrepublik haben alle deutschen Hersteller schon starke Einbußen erlitten.
Jetzt bauen chinesische Rivalen eigene Fabriken in Süd- und Osteuropa, um von dort aus den hiesigen Markt beliefern zu können. Druck aus ChinaDie neuen Werke arbeiten effizient und mit niedrigen Kosten, ein Problem für alte Standorte mit überkommenen Strukturen wie die VW-Fabriken in Emden, Zwickau und Hannover, aber auch das Audi-Werk in Neckarsulm. 000 Stellen will der VW-Konzern zusätzlich global abbauen.
Und am selben Tag verkündet auch Mercedes, die Kosten noch stärker senken zu wollen und Beschäftigte für den gleichen Lohn länger arbeiten zu lassen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





