
Apple-Chef kündigt Preiserhöhungen an
Immer teurere Speicherchips Apple-Chef kündigt Preiserhöhungen an Der rapide Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz macht Speicherchips drastisch teurer. Das bekommen bald auch Apple-Kunden zu spüren....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Immer teurere Speicherchips Apple-Chef kündigt Preiserhöhungen an Der rapide Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz macht Speicherchips drastisch teurer. Das bekommen bald auch Apple-Kunden zu spüren. 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Apple-Chef Tim Cook Foto: Josh Edelson / Apple wird als Reaktion auf die im KI-Boom gestiegenen Speicherchip-Kosten die Preise anheben. »Leider sind Preiserhöhungen unvermeidlich«, sagte Apple-Chef Tim Cook »Wall Street Journal« .
Die Einzelheiten
gesamten Branche macht bereits seit Monaten zu schaffen, dass mit dem groß angelegten Bau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz die Speicherchip-Kapazitäten nicht ausreichen – und die Preise entsprechend in die Höhe schießen. Cook machte keine Angaben dazu, wann, wie stark und für welche Produkte die Preise erhöht werden sollen. Die nächste große Vorstellung neuer Geräte wird wie gewohnt im Herbst mit der neuen iPhone-Generation erwartet.
Das aktuelle iPhone 17 verkauft Apple in Deutschland zu einem Preis ab 949 Euro und das besser ausgerüstete iPhone 17 Pro ab 1299 Euro. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge will Apple in diesem Jahr seine Modellpalette mit einem faltbaren iPhone erweitern. »Riesige« KostensteigerungenApple habe bisher unter anderem dank langfristiger Lieferverträge die Gerätepreise für Kunden weitgehend stabil halten können, sagte Cook.
Apple gebe zwar sein Bestes, um die »riesigen« Kostensteigerungen abzufedern und nicht an die Kunden weiterzureichen, aber dies sei nicht mehr nachhaltig möglich. Apple hatte schon in den vergangenen Monaten erwähnt, dass die gestiegenen Speicherkosten Gegenmaßnahmen erfordern könnten, und sich damit die Tür für Preiserhöhungen offengehalten. Mehr zum Thema Politische Einflussnahme: Konzerne steigern EU-Lobbyausgaben um 49 Prozent binnen weniger Jahre Von Benedikt Müller-Arnold Updates für iPhones, iPads und Macs: So will Apple seine iPhones mit einer neuen KI aufrüsten Aus Cupertino und Düsseldorf berichten Matthias Kremp und Torsten Kleinz Entwicklerkonferenz WWDC: Jetzt muss Apple liefern Aus Cupertino berichtet Matthias Kremp Einige PC-Hersteller und Spielekonsolen-Anbieter erhöhten bereits ihre Preise.
Was Experten sagen
Auch bei anderen großen Elektronik-Anbietern war zuletzt zu hören, dass die Kostensteigerungen bei Speicherchips ein Ausmaß erreicht hätten, das ohne höhere Preise für die Kunden nicht verdaut werden könne. Chipkonzerne bauen zwar ihre Kapazitäten aus – aber das ist in der Industrie ein langwieriger Prozess. Zudem könnten dabei für Rechenzentren benötigte Speichertypen bevorzugt werden.
China hat große staatlich geförderte Speicherproduzenten – für US-Unternehmen dürften aber harte Einschränkungen für die Zusammenarbeit mit ihnen gelten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





