
Armut im Nordosten: Wer dorthin kommt, „dem geht der Arsch auf Grundeis“
Armut im Nordosten : Wer dorthin kommt, „dem geht der Arsch auf Grundeis“ Von Julian Staib, Schwerin 06.07.2026, 09:14Lesezeit: 9 Min. „Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig“: Essensausgabe bei der „Tafel“ der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Armut im Nordosten : Wer dorthin kommt, „dem geht der Arsch auf Grundeis“ Von Julian Staib, Schwerin 06. 2026, 09:14Lesezeit: 9 Min. „Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig“: Essensausgabe bei der „Tafel“ der Petrusgemeinde in SchwerinDaniel PilarMecklenburg-Vorpommern ist eines der ärmsten Bundesländer.
Die SPD setzt im Wahlkampf auf das Thema. Andere helfen lieber. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Für einen Beutel mit ein paar Kartoffeln und Möhren stellen sie sich in eine lange Schlange.
Die Einzelheiten
Es sind viele Leute, langsam rücken sie in die Petruskirche in Schwerin vor. Drinnen gibt es die Beutel. Je einen pro Person im Haushalt.
Unter den Besuchern der „Tafel“ sind viele Migranten, hauptsächlich Ukrainer und Russen, aber auch viele Deutsche. Neunzig Prozent derjenigen, die herkommen, sind von Altersarmut betroffen, sagt Marcus Wergin. Er ist Sozialarbeiter in der evangelischen Petrusgemeinde.
Ein resoluter Mann mit kurzen grauen Haaren und schwarzem T-Shirt. Auf den Tischen in dem großen Raum stehen frische Rosen. Bei der „Tafel“ helfen rund 30 Ehrenamtliche mit.
Was Experten sagen
Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund, nehmen nach der Ausgabe selbst eine Tüte mit Lebensmitteln mit. Die meisten leben vor Ort, im Stadtteil Großer Dreesch. Wer sich hier eine Tüte mit Lebensmitteln hole, habe oft eine normale Erwerbsbiographie gehabt, sagt Wergin.
Die Leute hätten etwa als Postmitarbeiter, Bürofachkraft, Melker gearbeitet. Viele hätten zu DDR-Zeiten auch einen Bruch ihrer Erwerbsbiographie erlebt, seien das, was man „Wendeverlierer“ nenne. Und nun reiche die Rente nicht.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Höhere Armutsquote, geringere EinkommenDie Armutsquote im Mecklenburg-Vorpommern liegt laut Paritätischem Wohlfahrtsverband deutlich über dem Bundesschnitt. In keinem anderen Bundesland sind die Einkommen so gering.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





