
Asyl-Verschärfung: In Großbritannien zu bleiben, wird für alle Ausländer schwerer
Asyl-Verschärfung : In Großbritannien zu bleiben, wird für alle Ausländer schwerer Von Johannes Leithäuser, London 13.07.2026, 20:54Lesezeit: 3 Min. Die britische Innenministerin Shabana Mahmood vor der Downing Street...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Asyl-Verschärfung : In Großbritannien zu bleiben, wird für alle Ausländer schwerer Von Johannes Leithäuser, London 13. 2026, 20:54Lesezeit: 3 Min. Die britische Innenministerin Shabana Mahmood vor der Downing Street 10 in London Ende JuniEPAEin Straftäter, der seit mehr als 50 Jahren in Großbritannien lebt, soll abgeschoben werden.
Das ist nur einer der Gründe, warum die Parteien um Verschärfungen in der Migrationspolitik wetteifern. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die regierende Labour-Partei und die oppositionellen Konservativen wetteifern in Großbritannien mit Vorschlägen und Erwägungen, wie Aufenthaltsrechte für Ausländer weiter begrenzt und deren Abschiebung erleichtert werden können. Innenministerin Shabana Mahmood präsentierte am Montag eine Gesetzesänderung, mittels derer ein entlassener Strafgefangener, der seit mehr als 50 Jahren im Vereinigten Königreich ansässig ist, nach Pakistan abgeschoben werden soll.
Die Einzelheiten
Am Wochenende beteuerte die Oppositionsführerin Kemi Badenoch wiederum, sie werde dafür sorgen, dass alle künftigen Parlamentskandidaten ihrer Partei die Forderung unterstützen, dass Großbritannien die Europäische Menschenrechtskonvention verlasse. Mahmoods Absichten zur Abschiebung eines Ausländers mit jahrzehntelangem Bleiberecht sind eine spontane Ergänzung einer umfassenden Gesetzesnovelle zum Asyl- und Ausländerrecht, die viele weitere Verschärfungen vorsieht. Der aktuelle Fall betrifft einen 71 Jahre alten Mann pakistanischer Herkunft, der vor 14 Jahren zu 22 Jahren Haft verurteilt worden war.
Er wurde für schuldig befunden, als Anführer einer Gruppe von Gesinnungsgenossen im nordenglischen Rotherham gezielt junge Mädchen gefügig gemacht und vergewaltigt zu haben; die jüngsten Opfer waren zur Tatzeit 13 Jahre alt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Dem Täter wurde mit dem Urteil im Jahr 2012 seine britische Staatsbürgerschaft aberkannt, er kam jetzt unter Auflagen aus dem Gefängnis frei.
Seine von der Regierung beabsichtigte Abschiebung scheiterte vorerst nicht nur an der Weigerung Pakistans, ihn wieder aufzunehmen, sondern auch an einem britischen Gesetz aus dem Jahr 1971, das die Abschiebung von Ausländern aus Nationen des Commonwealth ausschließt. Drohungen in Richtung Pakistan, Angola, Namibia und KongoDie britische Regierung ist offenbar entschlossen, die Weigerung Pakistans zur Rücknahme des Täters mit der Drohung zu überwinden, anderenfalls keine Visa für pakistanische Reisende ins Vereinigte Königreich mehr auszustellen. Catherine Atkinson, eine Parlamentarische Staatssekretärin im Justizministerium, sagte am Montag, Mahmood sei schon in anderen Fällen erfolgreich gewesen, in denen sich Staaten zunächst geweigert hätten, Abgeschobene aufzunehmen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





