
„Auferstanden aus Ruinen“: Wenn der AfD-Vorsitzende die DDR-Hymne singt
„Auferstanden aus Ruinen“ : Wenn der AfD-Vorsitzende die DDR-Hymne singt Von Markus Wehner, Erfurt 15.07.2026, 14:39Lesezeit: 3 Min. Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla und der Kabarettist Uwe Steimle am Dienstag bei...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: „Auferstanden aus Ruinen“ : Wenn der AfD-Vorsitzende die DDR-Hymne singt Von Markus Wehner, Erfurt 15. 2026, 14:39Lesezeit: 3 Min. Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla und der Kabarettist Uwe Steimle am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Dessau-RoßlaudpaIn Sachsen-Anhalt stimmt ein Kabarettist die DDR-Nationalhymne an.
AfD-Chef Tino Chrupalla und Spitzenkandidat Ulrich Siegmund stimmen mit ein. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist das Ende einer Wahlkampfveranstaltung in Dessau-Roßlau, als der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla zum Singen der Nationalhymne auffordert. „Uwe, du stimmst jetzt mal die Nationalhymne an“, sagt er zum sächsischen Kabarettisten Uwe Steimle, der den Diskussionsabend mit bestritten hat.
Die Einzelheiten
Steimle fängt an, die Nationalhymne der DDR zu singen: „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt“. Chrupalla will noch eingreifen, doch Steimle trägt unbeirrt die erste Strophe bis zum Ende vor. Hunderte Besucher singen mit, Chrupalla und Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, stimmen lächelnd ein, wie das Video der Veranstaltung zeigt.
„Ich kann nur die Hymne“, sagt Steimle nach dem Ende des Gesangs, der Text sei „so großartig, und jedes Wort stimmt, als wäre es heute“. Bei großen Sachen sei das immer so, „wir gehören zusammen, wir sind Deutsche, Ende der Debatte“, sagt Steimle. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Danach stimmt dann Chrupalla noch die „gesamtdeutsche“ Hymne an, auch Steimle singt die mit. Ein distanzierendes Wort von Chrupalla oder Siegmund zur DDR-Hymne, die ja für die SED-Diktatur mit Mauer und Verfolgung jeglicher Opposition stand, fällt nicht. Auch nicht zu den Schmähwitzen des Komikers Steimle, der politisch von links nach weit rechts gewandert ist.
Was Experten sagen
Über das vor Kurzem enthüllte Merkel-Porträt sagt er an diesem Abend, im Moment hänge sie erst mal, doch wenn der Nagel breche, „dann stellen wir sie an die Wand“. Und über Kanzler Friedrich Merz bemerkt er, wenn er den sehe, frage er sich: „Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn wirklich braucht? “ Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau gegen Steimle wegen der Androhung schwerer Straftaten.
Man habe ein Verfahren nach Paragraf 126 des Strafgesetzbuches eingeleitet, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der F. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet. „Ostalgie wird von der AfD ganz gezielt genutzt“Das Singen der DDR-Hymne reihe sich in eine durchdachte Strategie der AfD in den ostdeutschen Bundesländern ein, sagt der DDR-Historiker Stefan Wolle der F.
Es ziele auf eine diffuse Stimmung, nach der es in der DDR schöner gewesen sei, es mehr Kollegialität und Nachbarschaft gegeben habe. „Das wird von der AfD ganz gezielt betrieben und ist auch sehr erfolgreich.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





