
Friedrich Merz: »Ich bin ein lernfähiges System« – der Kanzler bei der Bundespressekonferenz
Der konziliante Friedrich Merz »Ich bin ein lernfähiges System« Die Reporter nennt er beim Namen, provokante Fragen lächelt er weg. Der Kanzler gab sich vor der Hauptstadtpresse umgänglich – und verkaufte seine...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Der konziliante Friedrich Merz »Ich bin ein lernfähiges System« Die Reporter nennt er beim Namen, provokante Fragen lächelt er weg. Der Kanzler gab sich vor der Hauptstadtpresse umgänglich – und verkaufte seine bisherige Amtszeit als Erfolg. Von Janita Hämäläinen 15.
49 Uhr 2 Min Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Friedrich Merz, Bundeskanzler:»Jap!
Die Einzelheiten
«Reporter:»Herr Bundeskanzler, nach 14 Monaten im Amt, was empfinden Sie – nicht andere, Sie – rückblickend als den schwächsten Moment Ihrer Amtszeit als Bundeskanzler? «Friedrich Merz, Bundeskanzler:»Herr Schmiese, darüber müsste ich länger nachdenken. «Reporter: »Zusatzfrage: aus welchen Fehlern haben Sie denn gelernt?
«Friedrich Merz, Bundeskanzler:»Herr Schmiese, ich bin ein lernfähiges System und lerne jeden Tag dazu. «Provokante Fragen lächelt er weg – das ist die Strategie von Friedrich Merz vor den Hauptstadtjournalisten. Denn er weiß: Die traditionelle Sommerpressekonferenz birgt durchaus kommunikative Gefahren.
Bloß keine patzigen Antworten geben – daran hielt sich Merz sogar bei dieser Einleitung:Tim Szent-Iványi, Vertreter der Bundespressekonferenz:»Wir sind nochmal ins Archiv gestiegen und haben geschaut, wie oft Sie bei uns waren Das ist jetzt Ihr 17. Ich muss allerdings hinzufügen, Frau Merkel war 46 Mal seitdem da. « Wie witzig der Bundeskanzler den Vergleich fand?
Was Experten sagen
Merz konzentriert sich an diesem Tag darauf, den nüchternen Verkäufer seiner Arbeit zu geben:Friedrich Merz, Bundeskanzler:»Die Bilanz ist positiv. Die Bundesregierung hat ihren Rhythmus gefunden, trotz mancher Kritik. Wir haben geliefert und wir haben die Dimension der Aufgaben, die vor uns stehen, erkannt.
Nur EINE davon sind die kommenden Landtagswahlen:Friedrich Merz, Bundeskanzler:»Ich bin und bleibe zuversichtlich, dass es uns gelingt, in den drei Ländern, vor allem Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu verhindern, dass es eine Mehrheit der AfD nach Mandaten in den Landesparlamenten gibt – und diesen Optimismus werde ich bis zum Wahlabend jeweils 18 Uhr behalten. «Bei Fragen zu allen restlichen Herausforderungen hielt Merz ebenfalls Linie: Es brauche alles etwas Zeit und viel Arbeit. Allein auf die Frage wie lange er selbst noch im Amt bleiben möchte, dazu will er sich lieber nicht äußern:Reporter:»Wann ist denn Für Sie der Zeitpunkt gekommen, so eine Entscheidung zu treffen?
«Friedrich Merz, Bundeskanzler:»Das kann ich auch noch nicht sagen, Herr Fischer, der Zeitpunkt ist jedenfalls JETZT nicht da. Ich konzentriere mich auf die Arbeit, die wir in der Koalition leisten müssen, und die absorbiert mich wirklich vollständig. «Moderator:»Wir sind am Ende der Zeit …«Der Kanzler darf erleichtert sein: etwa 90 Minuten lang konnte er seine Nerven behalten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





