
Australien: Regierung kritisiert chinesischen Raketentest als destabilisierend
Benachbarte Staaten besorgt China testet Raketenstart von Atom-U-Boot im Südpazifik Erstmals seit zwei Jahren hat Chinas Volksbefreiungsarmee im Pazifik eine Interkontinentalrakete ins Meer gefeuert – offenbar mit einem...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Benachbarte Staaten besorgt China testet Raketenstart von Atom-U-Boot im Südpazifik Erstmals seit zwei Jahren hat Chinas Volksbefreiungsarmee im Pazifik eine Interkontinentalrakete ins Meer gefeuert – offenbar mit einem Übungssprengkopf. Australien hält das Manöver für »destabilisierend«. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Chinesisches U-Boot (Symbolbild) Foto: Guo Xulei / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Chinas Armee hat im Pazifik nach eigenen Angaben zu Testzwecken eine ballistische Rakete gestartet.
Die Rakete sei um 12. 01 Uhr Ortszeit abgefeuert worden und der Test erfolgreich verlaufen, teilte die Marine mit. Die mit einem Übungssprengkopf bestückte Rakete wurde demnach von einem Atom-U-Boot abgefeuert und landete in dem anvisierten Zielgebiet.
Nähere Angaben zu einem eher seltenen Test dieser Art machte die Armee zunächst nicht. Laut Chinas Volksbefreiungsarmee handelte es sich um einen routinemäßigen Test im Rahmen jährlicher Militärübungen, der im Einklang mit dem Völkerrecht steht. Betroffene Staaten seien im Vorfeld darüber benachrichtigt worden.
Was Experten sagen
Der Test habe sich nicht gegen einzelne Länder gerichtet, betonte die Armee in ihrer Mitteilung. Pazifik-Anrainerstaaten zeigen sich besorgtAustralien und Japan teilten laut der Nachrichtenagentur mit, sie seien über den Test informiert worden, verurteilten diesen jedoch. »Australien hat gegenüber China unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass wir dies als destabilisierend für die Region betrachten«, sagte Australiens Außenministerin Penny Wong.
Der Test erfolge »vor dem Hintergrund eines raschen militärischen Aufrüstungsprozesses Chinas«, dem es an der Transparenz mangele, so Wong in Fiji. Wong hatte dort zuvor ein Verteidigungsabkommen mit Fiji unterzeichnet, mit dem sich die Staaten dem zunehmenden chinesischen Einfluss in der Region entgegenstellen wollen. Japan brachte Peking gegenüber seine Besorgnis über chinesische Militäraktivitäten zum Ausdruck, wie das Verteidigungsministerium auf der Onlineplattform X mitteilte.
Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Regierungsquellen berichtet, schlug die Rakete außerhalb von Japans ausschließlicher Wirtschaftszone ein. Mehr zum Thema Russlands Krieg gegen die Ukraine: Auswärtiges Amt zitiert Chinas Botschafter zum Gespräch Von Paul-Anton Krüger Putin-Verbündeter in China: Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko Konflikt auf See: China schickt erneut Schiffe in Gewässer vor Taiwan – Taipeh setzt Küstenwache ein Neuseelands Außenminister Winston Peters sagte, sein Land sei »binnen Stunden« über den Raketenstart informiert worden und »tief besorgt«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





