
Autoren gegen META: Schriftsteller verklagen Zuckerberg
Autoren gegen META : Schriftsteller verklagen Zuckerberg Von Frauke Steffens, New York 06.05.2026, 04:20Lesezeit: 2 Min. Mark Zuckerberg bei einem seiner anderen Prozesse in Los Angeles, wo seinem Unternehmen Meta...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Autoren gegen META : Schriftsteller verklagen Zuckerberg Von Frauke Steffens, New York 06. 2026, 04:20Lesezeit: 2 Min. Mark Zuckerberg bei einem seiner anderen Prozesse in Los Angeles, wo seinem Unternehmen Meta vorgeworfen wird, Kinder nicht genug vor den negativen Folgen der sozialen Netzwerke zu schützen.
ReutersAutoren und Verlage verklagen Mark Zuckerberg und Meta wegen Urheberrechtsverletzungen. Meta soll Bücher raubkopiert und dann die KI Llama damit trainiert haben. Indizien liefert die KI auf Nachfrage selbst.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Fünf Verlage und der Schriftsteller Scott Turow haben eine Sammelklage gegen Meta und dessen Vorstandsvorsitzenden Mark Zuckerberg eingereicht. Die Verlage Macmillan, Hachette, McGraw Hill, Cengage und Elsevier beschuldigen den Internetkonzern, Millionen urheberrechtlich geschützter Werke zum Training ihrer Künstlichen Intelligenz Llama verwendet zu haben. Die Klageschrift wurde am Dienstag in New York eingereicht.
Angestellte von Meta sollen demnach massenhaft raubkopierte Bücher und Artikel über Open-Source-Suchmaschinen und Piraterieseiten wie „OceanofPDF“ heruntergeladen haben. Dann sollen sie Urheberrechtshinweise aus den Materialien entfernt haben, bevor damit die KI Llama trainiert wurde. Zuckerberg habe dieses Vorgehen persönlich autorisiert, so die Klägeranwälte laut der „New York Times“.
Beeinflusst Meta den Markt für Bücher? Metas mutmaßliches Vorgehen sei eine Bedrohung für die Existenzgrundlage von Schriftstellern und Verlagen. Die Künstliche Intelligenz könne mit den raubkopierten Werken schnelle Zusammenfassungen und Imitationen erstellen.
Was Experten sagen
Diese könnten für manche Leser die Originale ersetzen. Dadurch bestehe die Gefahr, dass die KI „den gesamten Markt für literarische Werke verwässert“, schrieben die Kläger laut dem Zeitungsbericht. Die Klageschrift nenne mehrere Autoren namentlich, deren Werke zum Training von Llama verwendet worden seien, darunter N.
Jemisin, Lemony Snicket und Mitkläger Scott Turow. Die Kläger geben an, dass Llama sich selbst belastet und ihnen die Indizien für die Klage geliefert habe. Sie hätten das Sprachmodell nämlich direkt gefragt, ob es zum Beispiel einen Reiseführer im Stil der Autorin Becky Lomax verfasst habe.
Die KI habe das bejaht und angegeben, an den Werken von Lomax trainiert worden zu sein. Llama habe das auch für die Bücher von Turow eingeräumt. Gegenüber der „Times“ erklärte der Schriftsteller, Metas Nutzung raubkopierter Werke sei „schamlos, schädlich und ungerecht“.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





