
Babys und Musik: Schon drei Monate alte Kinder reagieren auf Musik
Hirnforschung Wann Musikalität bei Babys entsteht Eine Studie zeigt: Schon drei Monate alte Kinder reagieren auf Musik. Doch fürs rhythmische Mitwippen braucht das Gehirn mehr Zeit. Wie Eltern ihre Babys musikalisch...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hirnforschung Wann Musikalität bei Babys entsteht Eine Studie zeigt: Schon drei Monate alte Kinder reagieren auf Musik. Doch fürs rhythmische Mitwippen braucht das Gehirn mehr Zeit. Wie Eltern ihre Babys musikalisch fördern können.
27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kleinkind in seinem Bettchen: Verstärkte Hirnaktivität beim Musikhören Foto: Irina Heß / Westend61 / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Viele Eltern mögen es geahnt haben: Die Musikalität von Babys ist schon im Alter von drei Monaten ausgeprägt. Mit komplexen Bewegungsmustern reagieren Kinder aber erst gegen Ende des ersten Lebensjahres auf Musik. Das berichten Forschende aus Österreich, Italien und Deutschland nach gezielten Versuchen im Fachjournal »eLife« .
»Musikalität – die biologische Veranlagung, Musik wahrzunehmen, zu würdigen und zu produzieren – wird immer mehr als grundlegender Aspekt der menschlichen Natur anerkannt«, schreibt das Team. Unklar ist jedoch, in welchem Alter Babys damit beginnen, in ihrer Wahrnehmung und in ihrer Bewegung auf Musik zu reagieren. Dies untersuchte das Team um die Hirnforscherin Trinh Nguyen, die inzwischen an der Universität Heidelberg arbeitet, und die Psychologin Stefanie Höhl von der Universität Wien.
Was Experten sagen
Dazu spielten sie 79 Babys im Alter von drei, sechs und zwölf Monaten zwei Kinderlieder vor sowie Versionen davon, die melodisch und rhythmisch verfremdet waren. Die Kinder saßen in einem Babysitz vor einem Bildschirm mit sich entfaltenden Blumenmustern und wurden per Lautsprecher beschallt. Währenddessen zeichnete das Team die Hirnaktivität der Babys per Elektroenzephalogramm (EEG) auf und filmte auch ihre Körperbewegungen.
»Bereits im ersten Lebensjahr wertvolle Erfahrungen«Demnach zeigten bereits die jüngsten Babys eine verstärkte Hirnaktivität beim Musikhören. »Wir sehen also, dass die auditive Verarbeitung von Musik schon sehr früh in der Entwicklung beginnt«, sagt Erstautorin Trinh Nguyen. Anders sah es bei den Körperbewegungen aus: Zwar registrierte das Team in allen Altersgruppen Bewegungen zur Musik.
Komplexere und strukturierte Bewegungsmuster zeigten aber erst die zwölf Monate alten Kleinkinder.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





