
Bauprojekt von Ivanka Trump und Jared Kushner: Strafverfahren gegen weitere 27 Protestierer eingeleitet
Proteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien Strafverfahren gegen 27 weitere Demonstranten eingeleitet Ein geplantes Luxusresort von Jared Kushner nahe einem Flamingo-Brutgebiet spaltet Albanien. Seit Wochen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Proteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien Strafverfahren gegen 27 weitere Demonstranten eingeleitet Ein geplantes Luxusresort von Jared Kushner nahe einem Flamingo-Brutgebiet spaltet Albanien. Seit Wochen protestieren Tausende – nun reagiert die Polizei mit Strafverfahren. Auch Regierungschef Rama gerät zunehmend unter Druck.
40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Protestierende in Tirana (18.
Die Einzelheiten
Juni) Foto: Florion Goga / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wegen neuerlicher Proteste gegen ein Luxus-Bauprojekt des Trump-Schwiegersohns Jared Kushner in Albanien sind Strafverfahren gegen 27 weitere Demonstranten eingeleitet worden. Den Verdächtigen würden Verstöße gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit vorgeworfen, erklärte die Polizei am Freitag.
Aus Protest gingen am Freitagabend erneut Tausende Menschen in der Hauptstadt Tirana auf die Straße. Anfang der Woche waren bereits Strafverfahren gegen 35 Demonstranten eingeleitet worden, die bei vorherigen Protesten eine Autobahn blockiert haben sollen. Auf ihrem Weg durch die Straßen der Hauptstadt schwenkten zahlreiche Demonstranten am Freitag die albanische Flagge und skandierten Slogans wie »Albanien ist nicht zu verkaufen«, »Streicht das Projekt« und »Rama raus« unter Bezug auf den albanischen Regierungschef Edi Rama.
Was Experten sagen
Viele Demonstranten trugen dabei Plakate mit rosa Flamingos als Symbol der Protestbewegung. »Rama raus«Seit Ende Mai gibt es in Albanien regelmäßig Proteste gegen den Bau eines Luxus-Ferienresorts in einem Naturschutzgebiet an der albanischen Küste. An dem Bauprojekt sind der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Kushner, und seine Frau Ivanka Trump beteiligt.
Die Demonstranten wollen den Protest so lange fortsetzen, bis ihre Forderungen – darunter die Streichung des Projekts – erfüllt werden. Ein Teil der Protestbewegung fordert inzwischen auch den Rücktritt von Regierungschef Rama. Begonnen hatte der Protest, nachdem an einem Strand in Zvernec südwestlich der Hauptstadt Tirana plötzlich mit Stacheldraht gesicherte Bauzäune und Bagger aufgetaucht waren.
Das vom Trump-Schwiegersohn Kushner mitfinanzierte Projekt soll nahe einem wichtigen Brutgebiet von Zugvögeln entstehen, darunter Flamingos. »Insel der Trumps«Das Kushner-Unternehmen Atlantic Incubation Partners LLC plant, 1,4 Milliarden Euro zu investieren, um auf der albanischen Insel Sazan ein Luxusresort zu eröffnen. Dort befand sich einst eine Militärbasis.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





