
Bayern: Joachim Herrmann fordert Mahnmal für RAF-Opfer
Erinnerung an linksextreme Gewalt Bayerns Innenminister fordert Mahnmal für RAF-Opfer Vor 40 Jahren verübten Linksterroristen einen Anschlag auf den damaligen Siemens-Forschungsleiter Karl Heinz Beckurts nahe München....
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Erinnerung an linksextreme Gewalt Bayerns Innenminister fordert Mahnmal für RAF-Opfer Vor 40 Jahren verübten Linksterroristen einen Anschlag auf den damaligen Siemens-Forschungsleiter Karl Heinz Beckurts nahe München. CSU-Politiker Herrmann mahnt Erinnern an – und fordert eine Gedenkstätte. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Polizisten untersuchen am 30. November 1989 in Bad Homburg den Wagen, in dem Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen bei einem Bombenanschlag von der RAF getötet wurde Foto: KURT STRUMPF/ AP Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beklagt ein mangelndes öffentliches Gedenken an die Opfer der Roten Armee Fraktion (RAF) in Deutschland und will das in Bayern ändern – mit einem zentralen Mahnmal.
Die Einzelheiten
»Die Opfer und ihre Angehörigen haben das verdient«, wird Herrmann in einer Mitteilung der Bayerischen Staatskanzlei zitiert. Bild vergrößern Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Foto: Sven Hoppe / dpa »Der Terror der RAF hat 34 Todesopfer gefordert, zahlreiche Verletzte waren für ihr Leben gezeichnet, Hinterbliebene trauern bis heute, oft nicht einmal wissend, wer genau diese kaltblütigen Verbrechen begangen hat«, sagte der Minister demnach am 40. Jahrestag des Anschlags auf den damaligen Siemens-Forschungsleiter Karl Heinz Beckurts in Straßlach bei München.
Juli 1986 zusammen mit seinem Fahrer Eckhard Groppler bei einem Bombenanschlag getötet worden. Dazu bekannte sich das RAF-Kommando »Mara Cagol«, die Täter sind bis heute unbekannt. Wo genau ein mögliches Mahnmal entstehen könnte, dazu äußerte sich Herrmann nicht – und nannte auch sonst keine Details zu seiner Forderung.
Herrmann: »Jede Terrorwelle hat ihren eigenen Schrecken«Solidaritätsbekundungen mit ehemaligen RAF-Mitgliedern, wie zuletzt im Fall der 2024 festgenommenen Daniela Klette, kritisierte er deutlich: Dass sie als »linke Revolutionärin« verklärt werde und damit Gewalttaten relativiert würden, sei eine Verhöhnung von Opfern und Hinterbliebenen. Mehr zum Thema Mutmaßliche RAF-Terroristin Klette vor Gericht: In ihrer Zelle hat sie ein Plädoyer formuliertAus Verden berichtet Julia Jüttner 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Prozess gegen mutmaßliche Ex-RAF-Terroristin Klette: Als der Richter das Urteil verkündet, bricht Tumult ausAus Verden berichtet Julia Jüttner 7 Min Zur Merkliste hinzufügen 7 Min Zur Merkliste hinzufügen »Niemand – und zwar zu Recht – käme auf den Gedanken, die grauenvollen Verbrechen des NSU so zu verharmlosen. Jede Terrorwelle hat ihren eigenen Schrecken und ihre eigene grausame Geschichte«, so Herrmann.
Das Landgericht Verden verurteilte Daniela Klette zu 13 Jahren Gefängnis: Sie habe Raubzüge mit hoher krimineller Energie verübt. Ihre Anhänger protestierten und ließen sich aus dem Saal zerren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





